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Vorsfelde Diesmal auf dem Schützenplatz: Container brennt
Wolfsburg Vorsfelde Diesmal auf dem Schützenplatz: Container brennt
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21:13 12.12.2013
Serie geht weiter: Wieder schlug der Vorsfelder Feuerteufel zu. Quelle: Volkmar Weichert
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Ein Autofahrer bemerkte am Mittwoch gegen 23.20 Uhr das Feuer in dem großen Altpapiercontainer auf dem Schützenplatz. Mit zwei Fahrzeugen und 14 Feuerwehrleuten rückte die Freiwillige Feuerwehr Vorsfelde zum Brandort aus. „Wir haben die Flammen mit Wasser abgelöscht und danach den Container geöffnet und mit Schaum die letzten Glutnester gelöscht“, so Einsatzleiter Volkmar Weichert.

Die Polizei schätzt den Schaden am Großcontainer auf rund 500 Euro. Bereits am Mittwochmorgen hatte am Schulzentrum Eichholz (Carl-Grete-Straße) ein Papiercontainer in Flammen gestanden. Es sind die beiden letzten Fälle in einer langen Liste von Bränden, die offenbar der Feuerteufel legte. „Die Bevölkerung sollte wachsam sein und sofort die Polizei rufen, wenn sie verdächtige Personen an Containern bemerkt“, sagt Polizeisprecher Thomas Figge.

Ortsbürgermeister Günter Lach will mit Polizei, Ordnungsamt und Feuerwehr die Aufmerksamkeit erhöhen. „Wir werden auch die Schulen ansprechen. Die Brände sollten im Unterricht thematisiert werden, um die Schüler zu sensibilisieren“, so Lach. Er habe großen Respekt für die Feuerwehr-Kameraden, die derzeit kaum eine ruhige Nacht bekämen.

Hinweise an die Polizei unter Telefon 05361/ 46460.

rpf

Die schlimme Serie von Container-Bränden hält Vorsfelde seit Jahresbeginn in Atem. Ortsbrandmeister Rudi Ferdinus sprach mit der WAZ über die Situation.

WAZ: Herr Ferdinus, fast wöchentlich wird Ihre Ortsfeuerwehr zu brennenden Containern gerufen – jetzt sogar zweimal an einem Tag. Wie ließen sich diese Brände verhindern?
Ferdinus: Hier ist vor allem die Polizei mit Streifenfahrten gefragt, unsere Ehrenamtlichen können das nicht leisten. Die Vorsfelder verhalten sich vorbildlich. Sie sind sehr aufmerksam und melden Feuer sofort.

WAZ: Wie reagieren Ihre Kameraden auf die Brände?
Ferdinus: Diese Serie ist für viele beängstigend. Dazu bedeuten die Einsätze für unsere Kameraden, von denen viele berufstätig sind, einen großen Aufwand.

WAZ: Wie lange ziehen sich solche Einsätze hin?
Ferdinus: Das Feuer an sich ist schnell gelöscht, die eigentliche Arbeit kommt danach. So müssen Fahrzeuge betankt und Atemschutzgeräte getauscht werden. Beim Einsatz am Mittwoch, der um 23.20 Uhr begann, waren die Kameraden erst gegen 2 Uhr zuhause.

WAZ: Heißt das, man muss sich Sorgen machen, wenn es gleichzeitig zu einem Großbrand kommt?
Ferdinus: Nein, auf keinen Fall. Wenn wir gerade Altpapier löschen, brechen wir sofort ab. Den Container kann man abbrennen lassen, für ein Großfeuer gilt das nicht.

rpf

  • Dieser Bericht wurde aktualisiert

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