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Vorsfelde Die ersten Weißstörche sind zurück in der Region
Wolfsburg Vorsfelde Die ersten Weißstörche sind zurück in der Region
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06:00 14.02.2019
Der erste Storch ist da: In Velstove landete Freund Adebar im Nest neben dem Feuerwehrhaus. Quelle: Roland Hermstein
Velstove

Der erste gesichtete Weißstorch ist right in time, wie man bei Flugzeugen sagt. Er kehrte also genau zur passenden Zeit zurück in unsere Region. Jetzt steigt die Spannung in Velstove, ob das Tier sein neu errichtetes Domizil am Feuerwehrhaus annimmt. Auch auf dem Nest in Rothemühle im Kreis Gifhorn wurde ein unberingter männlicher Weißstorch gesehen, der vermutlich im Vorjahr schon dort gebrütet hat.

Warme Luftströmungen aus Südwesten lassen sie losfliegen

Die jetzigen Ankömmlinge kommen aus nah gelegenen Winterquartieren. Warme Luftströmungen aus Südwesten lassen sie losfliegen zu uns. Die sogenannten Ostzieher kommen aus Afrika und werden erst in der zweiten März-Hälfte erwartet. „Unsere Region bietet den Weißstörchen gute Bedingungen“, sagt Georg Fiedler, Storchenbeauftragter für Wolfsburg. Ist der Boden nicht gefroren, finden sie genug Mäuse und Maulwürfe. Auch Mülldeponien bieten Nahrung.

Sollte der Winter doch zurückkehren, ziehen sie nur innerhalb Deutschlands weg, zum Beispiel an den wärmeren Rhein und kehren später nach Wolfsburg zurück. In Isenbüttel und Leiferde haben in diesem Winter drei Tiere Station gemacht, auch das kommt vor.

Dass Störche treu sind, trifft übrigens nur auf die Brutzeit zu. Auf dem Flug gen Süden trennen sich die Paare. Das Tier, das zuerst wieder in unserer Region ankommt, wartet. Kommt der Brutpartner vom Vorjahr nicht, wird nach einem neuen Ausschau gehalten. Im Durchschnitt legen Weißstörche drei bis fünf Eier, aus denen meist zwei Jungtiere hervorgehen. 2018 war ein super Storchen-Jahr in Niedersachsen: Gute Wetterbedingungen und ein großes Nahrungsangebot ließen fast 1000 Paare brüten.

Die Zahl der Brutpaare steigt an

Für 2019 gehen Ornithologen von weiterhin steigenden Zahlen bei den Brutpaaren aus. Wie in Velstove braucht Freund Adebar aber auch engagierte Bürger und ehrenamtliche Unterstützer. Sie helfen beim Aufbau der Masten oder beobachten die Nester über die Webcams. Sollten Sie einen Weißstorch entdecken, erfreuen Sie sich an diesem Frühlingsboten. Hans-Jürgen Behrmann, Storchenbeauftragter für Gifhorn und Celle, weist darauf hin, dass „bitte nur eindeutig kranke oder verletzte Tiere gemeldet werden müssen. Wir Betreuer fahren raus, versorgen und beringen die Störche und bringen sie notfalls zum NABU Artenschutzzentrum in Leiferde.“.

Von Stefanie M. Brakel

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