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Die Jäger schlagen Alarm: Immer mehr Wildunfälle

Wolfsburg-Warmenau Die Jäger schlagen Alarm: Immer mehr Wildunfälle

Warmenau. Die Jäger des Hegerings Warmenau schlagen Alarm: Die Zahl der Wildunfälle auf der K 31 zwischen Warmenau und Velstove steigt ständig an. Allein 2014 seien 47 Rehe im Straßenverkehr gestorben - und viele Autos demoliert worden. Die Jäger wollen mit Jagden, Reflektoren und Appellen an die Vernunft der Autofahrer reagieren.

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Kein seltener Anblick: Im Bereich des Hegerings Warmenau fällt bereits die Hälfte aller getöteten Rehe einem Wildunfall zum Opfer.

Quelle: Fotos: Archiv

„Wir haben mittlerweile 50 Prozent Fallwild“, sagt Rolf Kaltenbrunn, Leiter des Hegerings Warmenau. Das heißt: Die Hälfte aller getöteten Rehe seien Opfer von Verkehrsunfällen geworden. Und das überwiegend auf der K 31, die von Velstove über Brackstedt bis nach Warmenau führt. Gefährlich seien vor allem zwei Stellen, so Kaltenbrunn: „Das Waldgebiet zwischen Velstove und Brackstedt sowie die Kurve vor dem Brackstedter Ortseingang aus Richtung Warmenau.“

Jahrelang, so Kaltenbrunn, hätten Duftzäune Rehe vom Sprung auf die Straße abgehalten, „aber die Tiere haben sich scheinbar daran gewöhnt. Deshalb wollen wir dort jetzt blaue Reflektoren anbringen. Spenden dafür haben wir bereits gesammelt. Wir hoffen, dass es jetzt flott geht.“ Außerdem wollen die Hegeringmitglieder intensiver auf die Jagd gehen.

Den eigentlichen Grund der zunehmenden Wildunfälle auf Straßen bekämpfe sie damit aber nicht: die zunehmende Bebauung. Etwa Neubaugebiete und Gewerbeansiedlungen wie in Kästorf, Brackstedt und Warmenau. „Die Rehe haben immer weniger Rückzugsgebiete“, erklärt Kaltenbrunn. „Die Wahrscheinlichkeit, dass sie Straßen queren, wächst.“ Neben der kalten Jahreszeit vor allem im Mai, wenn Revierkämpfe beginnen, sowie im Juli und August, während der Brunft.

bis

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