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Die Burg Neuhaus in der NS-Zeit

Ausstellung beginnt am 1. März Die Burg Neuhaus in der NS-Zeit

Neuhaus. „Im Dienst der Rassenfrage“ heißt eine neue und spannende Ausstellung, die in der Burg Neuhaus am Mittwoch, 1. März, um 19 Uhr eröffnet wird. Mit der Schau widmet sich der Förderkreis der Geschichte der Burg Neuhaus während des Nationalsozialismus.

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Die Burg Neuhaus als Schule für die „Nordische Rasse“. Unter dem Titel „Im Dienst der Rassenfrage“ beschäftigt sich eine Ausstellung mit der Rolle der Burg in der NS-Zeit.

Quelle: Mike Vogelsang

Neuhaus. Ritterburg, Amtshaus und Domäne - viele Funktionen der Burg Neuhaus wurden inzwischen erforscht und beschrieben. Was wenige wissen: Auf Burg Neuhaus war von 1935 bis 1939 eine „Bauernschule“ untergebracht, von deren Arbeit in zahllosen Propagandaartikeln in der NS-Presse berichtet wurde. Die Schüler „Nordischer Rasse“ zeigten auf landwirtschaftlichen Ausstellungen ihr erworbenes Können in Bodenturnen, Ballübungen, Leichtathletik und Volkstanz. Dort und auf speziellen Fotoshootings wurden sie von ausgesuchten Fotografen in Szene gesetzt.

Diese Ausstellung beleuchtet den Lebensweg des Schulgründers, Richard Walther Darré, Leiter des „Rasseamtes der SS“ (1931 bis 1938) und zugleich Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft. „Sie erklärt, mit welcher Absicht Darré diese Schulungsstätte gründete“, erklärt Frank Wolters, Vorsitzender des Freundeskreises. Im zweiten Teil der Ausstellung geht es ums Schulleben auf der Burg, die Schüler galten als Darrés rassische „Elite“, die für diese Lebensaufgabe ideologisch geschult wurden.

Die wissenschaftliche Aufarbeitung wurde durch die Zusammenarbeit zwischen der Historikerin Elke Fuchs, Mitglied des Freudeskreises Burg Neuhaus, und der Fotohistorikerin Magdalena Vukovic vom Photoinstitut Bonartes in Wien möglich.

  • Öffnungszeiten: 1. März bis 24. April, sonntags 14 bis 17 Uhr, auch Ostermontag, Eintritt frei.
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