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Debatte: Wie modern darf das Ehrenmal sein?

Wolfsburg-Vorsfelde Debatte: Wie modern darf das Ehrenmal sein?

Vorsfelde. Geht es um das Ehrenmal, zieht sich ein breiter Graben durch den Vorsfelder Ortsrat. Das wurde am Mittwochabend deutlich, als Phoenix-Gymnasium und Institut für Zeitgeschichte und Stadtrepräsentation (IZS) ihr Vorsfelder Ehrenmal-Projekt vorstellten.

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Quelle: Photowerk (bs/Archiv)

Der Philosophie-Kursus des Gymnasiums hat ein modernes Denkmal entworfen, das jüngere Generationen ansprechen soll. Das IZS plant einen Katalog aller Wolfsburger Denkmäler, „mit dem Vorsfelder Ehrenmal als Pilotprojekt“, betonte IZS-Leiterin Anita Placenti-Grau. „Niemand hat vor, dieses Ehrenmal zu verändern.“ Es könnte aber um eine moderne Info-Tafel ergänzt werden.

SPD-Fraktionssprecher Willi Dörr findet das Projekt gut: „Mahnmale sind in der heutigen Zeit erläuterungsbedürftig.“ Cäcilia Dörr (SPD) ergänzte: „Wir müssen Geschichte für jeden erlebbar machen.“ Parteikollege Jan Schulze sieht es ähnlich: „Wir wollen ja kein Gegen-Denkmal! Aber wir müssen eine neue Erinnerungskultur erschaffen - und dann muss man auch mal auf Konfrontationskurs gehen.“

PUG-Politikerin Sandra Straube stimmt zu: „Wir brauchen eine sinnvolle Auseinandersetzung mit der Geschichte.“ Svante Evenburg (Piraten) findet: „Spannendes Projekt. Aber die Bevölkerung muss stärker eingebunden werden.“

Die CDU tritt auf die Euphorie-Bremse: „Das Ehrenmal steht auf einem alten Friedhof mit alten Gräbern. Auch Büssings Grab ist dort. Das kann man doch nicht einfach so umgestalten. Wir müssen einen öffentlichen Dialog mit allen Generationen führen und die Kirche miteinbeziehen.“

bis

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