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Vorsfelde David Willnow liebt Inline-Skating
Wolfsburg Vorsfelde David Willnow liebt Inline-Skating
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00:28 23.04.2018
Inline-Skater mit Ehrgeiz: David Willnow startet im September beim Berlin-Marathon. Quelle: Gero Gerewitz
Reislingen/Almke

Diesen Moment wird David Willnow nie vergessen: Knapp 1600 Inline-Skater nehmen am Berliner Halbmarathon teil – und er rollt in der Fitness-Wertung (Breitensport) als Erster über die Ziellinie, nach 38 Minuten und 19 Sekunden – also mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von gut 33 Stundenkilometern. Doch das reicht ihm noch nicht: „Im September starte ich beim Berlin-Marathon.“ Doppelte Distanz. Und er will wieder weit vorne landen.

David Willnow: Er trainiert die Reislinger Wolfs-Liner und fährt mit seinem Team regelmäßig Rennen. Quelle: Gero Gerewitz

„Mit Skates geboren“

„David wurde mit Skates geboren“, scherzt Nadine Nehring (28), die Freundin des 26-jährigen Almkers. Der gebürtige Bremer schmunzelt: „Meine Eltern haben mir meine ersten Skates geschenkt, als ich sechs war.“ Sie brachten ihn auch später zur Skate Connection Bremen, einem Inliner-Club. Viel später nahm er an einem Trainerseminar teil – und lernte dort Nadine Nehring kennen. Ihretwegen zog er in die VW-Stadt, genauer nach Almke. Beschäftigt ist er in der VW-Logistik, seine Freundin ist Erzieherin.

Dreimal Training pro Woche

Die Leidenschaft fürs Skaten teilen sie: „Es macht einfach Spaß“, sagt David Willnow. „Vier Rollen, eine Bremse.“ Plus Helm und Handschutz. Jetzt, in Frühjahr und Sommer, trainiert er mit seinem Team der Reislinger Wolfs-Liner (mindestens) dreimal pro Woche draußen, im Winter zweimal pro Woche in der Halle. „Das kann man aber nicht miteinander vergleichen“, erklärt der 26-Jährige. An der frischen Luft fährt es sich anders, intensiver. „Deshalb wusste ich vor dem Berliner Halbmarathon auch nicht, wo ich aktuell stehe.“ Jetzt weiß er es: vorne.

Training am Allersee: Im Windschatten zu fahren muss geübt werden. Wer’s kann, spart viel Kraft und hat Power für den Schlussspurt. Quelle: Gero Gerewitz

Keine reine Einzelleistung

Doch das sei keine reine Einzelleistung: „Ein Skaterennen ist von Taktik und Strategie geprägt“, betont er. Ganz wichtig: im Windschatten fahren. „Das spart viel Kraft.“ Erst dann aus dem Windschatten lösen, wenn es sein muss. Wie beim Schlussspurt in Berlin. Wie das funktioniert, trainiert er als Coach mit den Wolfs-Linern am Allersee, rund um die Borsigstraße oder auf den Parkplätzen im Allerpark. Allerdings hat die VW-Stadt einen großen Wettbewerbsnachteil: „Uns fehlt eine vernünftige Trainingsstrecke.“ Dabei ist sie den Skatern schon vor vielen Jahren zugesagt worden ... doch das war vor dem Sieg beim Berliner Halbmarathon.

Von Carsten Bischof

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