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Cyber-Mobbing: Polizei-Projektan der Hauptschule

Wolfsburg-Vorsfelde Cyber-Mobbing: Polizei-Projektan der Hauptschule

Vorsfelde. Es gibt kaum einen Schüler ohne Handy. Manche Jugendliche haben sogar zwei oder drei Geräte. „Falls mal eins einkassiert wird vom Lehrer“, weiß Pädagoge Michael Mickler von der Hauptschule Vorsfelde. Dabei hat das Thema Cyber-Mobbing einen immer höheren Stellenwert. Die Hauptschule Vorsfelde kooperiert deshalb mit der Polizei und dem VfL.

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Projekt zur Gewaltprävention: Polizeibeamte klärten die Hauptschüler aus Vorsfelde in der VW-Arena über die Gefahren des Cyber-Mobbings auf.

Cyber-Mobbing - das sind Bedrohung und Beleidigungen, die per Handy oder im Internet verbreitet werden. Auch in Wolfsburg ist das ein Thema an den Schulen, in der jüngsten Vergangenheit kam es zu einigen Fällen, in denen die Polizei einschreiten musste. „Cyber-Mobbing findet immer wieder und überall statt. Für uns Lehrer ist es sehr schwierig, dort einen Einblick zu gewinnen“, sagt Mickler.

Dass die Polizei gemeinsam mit dem VfL für die Jugendlichen einen Info-Nachmittag anbot, um über diese neue Form des Mobbings zu sprechen, dafür ist die Schule dankbar. „Das bringt den Schülern enorm viel“, weiß Schulleiter Wolfgang Hoyer.

Jürgen Stief als Beauftragter für Jugendsachen und Frank-Markus Warnecke aus dem Jugendkommissariat berichteten den Schülern zweier achten Klassen in der Volkswagen-Arena, dass es Mobbing im Schulalltag schon immer gegeben habe, aber Cyber-Mobbing inzwischen eine völlig neue Gewaltdimension darstellt.

„Diese Art des Mobbings endet nicht nach Schulschluss wie früher“, so Jürgen Stief. Die verletzenden Inhalte sind 24 Stunden am Tag im Internet für einen unüberschaubaren Kreis an Nutzern präsent. Die Hemmschwelle der Täter wird durch die scheinbare Anonymität im Internet deutlich niedriger.

jes

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