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Büssingmedaille geht an Bärbel Bobowski

Nordsteimke Büssingmedaille geht an Bärbel Bobowski

Beim Neujahrsempfang des Ortsrates Barnstorf-Nordsteimke mit Vertretern der Vereine wurde die Auszeichnung für herausragendes ehrenamtliches Engagement übergeben. Die Preisträgerin war überwältigt.

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Verleihung: Die Büssing-Medaille erhielt in diesem Jahr Bärbel Bobowski (Mitte).

Quelle: Gero Gerewitz

Nordsteimke. „Ich hätte nie damit gerechnet, dass mich einmal so etwas betrifft“, sagte Bärbel Bobowski am Samstagabend im Büssinghaus. Dort fand zum sechsten Mal der Neujahrsempfang des Ortsrates Barnstorf-Nordsteimke statt, zu dem diesmal auch Büssing-Biograph Dr. Eckhard Fischer gekommen war. Der Namensgeber für Haus und Medaille wurde in der ehemaligen Schmiede in Nordsteimke im Juni vor 175 Jahren geboren. „Ihm hätte das gefallen“, war Dr. Fischer sicher und betonte, dass Heinirch Büssing, der Vater des Omnibusses, nicht nur Erfinder und Unternehmer war, sondern sich besonders durch sein soziales Gewissen auszeichnete.

Blutspenden, Weihnachtsfeiern, Theater

Sozial sehr engagiert war und ist auch Bärbel Bobowski. Seit 1971 hilft sie beim DRK, 1993 übernahm sie die Leitung des Blutspendedienstes. „Mehr als zweieinhalb tausend Liter Blut wurden seitdem gesammelt“, hat Ortsbürgermeister Hans-Georg Bachmann ausgerechnet, der auch Bobowskis Einsatz bei Weihnachtsfeiern für Kinder und Senioren sowie ihre Leidenschaft fürs Theater hervorhob. Die lebt sie seit 1960 – erst in einer Gruppe der Feuerwehr, später bei der plattdeutschen Bühne. Bobowski selbst dankte ihrem Mann Manfred und ihren fünf Kindern – ohne deren Unterstützung sei vieles nicht möglich, unterstrich sie.

Lob für ehrenamtlichen Einsatz ernteten zudem Hans-Werner Griesemann aus Nordsteimke und Mario Piep aus Barnstorf.

Von Andrea Müller-Kudelka

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