Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 11 ° Regen

Navigation:
Bürger und Ortsrat ärgern sich über Flickwerk

Helmstedter Straße in Vorsfelde Bürger und Ortsrat ärgern sich über Flickwerk

Die Bauarbeiten an der Helmstedter Straße in Vorsfelde endeten zwar schneller als geplant, das Ergebnis lässt aber Wünsche offen. Bürger und Ortsbürgermeister kritisieren, dass der Straßenbelag lediglich geflickt wurde. Eigentlich wäre eine Komplett-Sanierung nötig gewesen.

Vorsfelde cadera 52.437227 10.844542
Google Map of 52.437227,10.844542
Vorsfelde cadera Mehr Infos
Nächster Artikel
Alles drehte sich um Golf 1

Ärger in Vorsfelde: Die Bürger und der Bürgermeister schimpfen über „Flickwerk“ auf der Helmstedter Straße
 

Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Vorsfelde.  Seit Donnerstag ist die Helmstedter Straße zwischen Vorsfelde Nord und Vorsfelde Süd wieder frei. „Erstmal sind wir natürlich froh, dass die Sperrung aufgehoben wurde“, sagt Ortsbürgermeister Günter Lach. Der Blick auf die erfolgten Arbeiten macht ihn aber weniger glücklich. „Wenn ich nicht hieße, wie ich heiße, würde ich sagen, das ist eine Lachnummer.“

Genauso sehen es auch einige Bürger. „So ein Flickwerk!“, schimpft Martin Kudelka, „statt es gleich richtig zu machen, wenn man schon einmal dabei ist!“ Andere überlegen, den Bund der Steuerzahler wegen sinnloser Ausgaben einzuschalten.

Wie hoch diese Ausgaben konkret sind, das steht noch nicht fest. „Ich werde auf jeden Fall nachfragen, was das gekostet hat“, sagt der Ortsbürgermeister. Der Ortsrat hatte schon im Vorfeld kritisiert, dass die Straße nicht im Zuge der Arbeiten gleich komplett saniert wird. „Ich bin mir ganz sicher, dass genau das von Oliver Iversen gesagt wurde, als die Maßnahme erstmals Thema im Ortsrat war“, so Lach. Aus seiner Sicht wäre es besser gewesen, mit den Arbeiten noch zu warten, bis die Kassen wieder voller sind, falls das der Grund dafür sein sollte, dass nicht die komplette Straßendecke erneuert sondern nur schadhafte Stellen geflickt wurden. Denn das werde eh nicht lange halten, befürchten die Vorsfelder. Geld von Anliegern für die Sanierung der Straße zu kassieren komme keinesfalls in Betracht – schließlich handele es sich um eine Bundesstraße.

Anlass dafür, die Bauarbeiten möglichst schnell durchzuführen, war der Umbau der Fußgängerquerung zwischen Bushaltestelle Drömlingstadion und der Cadera-Filiale – denn die verursachte ständig wieder neue Kosten, wenn Autofahrer beim Abbiegen den Richtungspfeil auf der Verkehrsinsel umnieteten. „Jetzt befindet sich das Schild nicht mehr vor, sondern auf der Insel – ob das eine grundlegende Verbesserung darstellt, darauf bin ich gespannt“, so Lach.

Von Andrea Müller-Kudelka

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Vorsfelde

Auf der Themenseite zur Bundestagswahl 2017 finden Sie alle News und Informationen zur Wahl des deutschen Bundestags am 24. September 2017. mehr

Ausbildungsplatz in der Region Wolfsburg gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Wolfsburg. Powered by WAZ. mehr

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr