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Bürger schlagen riesigen Kreisel vor

Neuhaus: Sandkrugkreuzung Bürger schlagen riesigen Kreisel vor

Im Streit um die Verlegung der L 290 zwischen Neuhaus und Reislingen macht die Bürgerinitiative (BI) einen neuen Vorschlag: Sie schlägt die Verlegung der Sandkrugkreuzung auf das ehemalige Betonwerk an der L 653 (Sandkrugkreuzung) vor. Dort sollen aber keine Ampeln stehen, sondern ein Kreisverkehr gebaut werden.

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Neuer Vorschlag: Bie Bürgerinitiative Neuhaus spricht sich für eine Verlegung der Sandkrugkreuzung mit Kreisellösung aus.

Quelle: Sebastian Bisch

Neuhaus. „Mit dieser Lösung könnten alle leben“, betont BI-Aktivist Günter Sager – Neuhäuser, Reislinger, Anwohner, Naturschützer, Gewerbebetriebe, Stadt. „Wir haben uns den Berliner Kreisel in Hildesheim  zum Vorbild genommen“, ergänzt BI-Kollege Frank Wolters. „Damit wollen wir nur zeigen, dass es leistungsfähige Kreisel gibt, die sogar zwei Bundesstraßen aufnehmen.“ Natürlich brauche man an dieser Stelle keinen derartig großen Kreisel. „Wir wollen auch zeigen, wie viel Grünfläche man dort trotz Kreisels schaffen kann.“ Man habe die Verkehrsprognosen der Stadt Wolfsburg zu Grunde gelegt: „Es passt alles“, sagt BI-Mitglied Philipp Hofmann.

Für die BI-Leute hat die Kreisel-Lösung nur Vorteile: Die Sandkrugstraße werde entlastet, bleibe aber befahrbar – wichtig für Gewerbebetriebe. Anwohner bekämen modernsten Lärmschutz, die Trasse sei zudem etliche Meter entfernt. Am Neuhäuser Sportplatz entlang würde keine Trasse mit Brücken gebaut. Landwirte könnten an der L290 ihre Äcker weiterhin vernünftig bewirtschaften. Und der Verkehr fließe wie von der Stadt gewollt über die Dieselstraße nach Wolfsburg. Es müssten keine zusätzlichen Flächen versiegelt werden – „das alte Betonwerk ist ja schon versiegelt“, betont BI-Mitglied Ernst Eggers. Er wisse aber auch: „Es wird keine Lösung geben, bei der alle ‚hurra‘ schreien.“ Man habe sich bemüht, eine Lösung zu finden, mit der alle Beteiligten leben könnten. Und es sei die billigste Lösung für das künftige Verkehrskonzept für Reislingen und Neuhaus. Und, so Sager. „Die Verbindungen zwischen Neuhaus und Reislingen blieben.“

bis

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