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Bremsen Busse den Verkehr aus? Debatte um Haltebuchten

Wolfsburg-Vorsfelde Bremsen Busse den Verkehr aus? Debatte um Haltebuchten

Vorsfelde. Der Verkehr fließt nicht gerade flüssig durch die Vorsfelder Südstadt. Wenn die Linienbusse nicht mehr auf der Fahrbahn, sondern in Haltebuchten stoppten, fließe der Verkehr besser, sagt die Familienpartei. Ortsbürgermeister und Verkehrswacht widersprechen dem Vorstoß heftigst.

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Neuhäuser Straße: Die Familienpartei fordert Haltebuchten, damit Busse den Verkehr nicht länger stoppen.

Quelle: Britta Schulze

Jahrzehntelang, so Hanne Bolewicki von der Familienpartei, seien Bushaltebuchten üblich gewesen. „Wenn für die Busse wieder Haltebuchten entstehen würden, wäre das für den Individualverkehr eine enorme Entlastung. Auch der Ein- und Ausstieg wäre für die Passanten entspannter.“ Erschwerend kämen sieben Ampeln zwischen Reislingen und Feuerwehrkreuzung hinzu, die den Verkehr zusätzlich ausbremsten.

Vorsfeldes Ortsbürgermeister Günter Lach schüttelt mit dem Kopf: „Man kann die Begebenheiten an der Neuhäuser Straße nicht ändern. Es ist dort einfach zu eng. Dort ist kein Platz für Haltebuchten.“ Außerdem dienten die haltenden Busse der Verkehrsberuhigung.

Wilhelm van der Velten, Vorsitzender der Verkehrswacht Vorsfelde, sieht es ähnlich: „Der Bus hält doch nur kurz, dann muss man eben eine Minute warten.“ Haltebuchten bergen für ihn zu viele Gefahren: „Wir sehen es doch jeden Tag im Heidgarten. Für den Bus ist es immer wieder gefährlich, in den fließenden Verkehr einzufädeln.“ Hinzu komme: „Wie lang soll denn so eine Haltebucht an der Neuhäuser Straße werden? Da muss ja auch ein Gelenkbus halten können.“ Auch für Busnutzer seien Haltebuchten gefährlicher: „Wenn sie aus dem Bus steigen, drosseln Autofahrer ja nicht die Geschwindigkeit.“ Für sie sei es viel sicherer, wenn der Bus auf der Fahrbahn hält – dann müssten auch Autos halten. 

von Carsten Bischof

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