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Vorsfelde Brände auf Getreidefeldern: Einbußen für heimische Landwirte
Wolfsburg Vorsfelde Brände auf Getreidefeldern: Einbußen für heimische Landwirte
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17:00 20.07.2018
Flammenwand: Ein Großbrand wütete am Dienstagabend auf zwei Getreidefeldern bei Velstove Quelle: Feuerwehr Vorsfelde
Vorsfelde

Das bislang größte Feuer in der Erntezeit wütete am späten Dienstagabend nahe der L 291 bei Velstove. Getreide auf einer Fläche von 25 Hektar wurde ein Raub der Flammen (WAZ berichtete). Am frühen Donnerstagnachmittag brannten rund 800 Quadratmeter Stoppelfeld an der L 322 zwischen Hehlingen und Almke.

Für den Feldboden sind die Folgen eines Feuers nicht schädlich. „Wenn Stroh zu Kohlenstoff verbrannt ist, können es Bodenlebewesen leichter zu Humus verarbeiten“, erläutert Rüdiger Fricke, Wirtschaftsberater bei der Außenstelle Gifhorn der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Der Ernteertrag sei in diesem Jahr katastrophal. „Die Feuer führen hier zu zusätzlichen Einbußen. Auch verbrannte Flächen sind dem Fachmann zufolge derzeit viel zu trocken für eine Bodenbearbeitung mit der Scheibenegge. Dafür müsste es erst wieder regnen.

Brandrückstände auf dem Acker: Für den Feldboden ist ein Feuer an sich nicht schädlich. Quelle: Roland Hermstein

Ein großer Teil der einheimischen Landwirte ist laut VGH-Fachmann Falk Warnecke, der Vertretungen in Fallersleben und in Wolfsburg betreibt, allerdings gegen die Schäden durch Feuer versichert. „Dann greift die Inventarversicherung, die mit einer Hausratversicherung vergleichbar ist“, erläutert der Kaufmann für Versicherungen und Finanzen. Ersetzt würde dann der Marktwert des verbrannten Getreides. Dafür müssten Verträge mit Blick auf die Größe der momentan bewirtschafteten Flächen allerdings auf dem aktuellen Stand sein.

1500 bis 2000 Euro für einen Hektar Getreide

Der erstattete Preis für einen Hektar Getreide wie Gerste oder Roggen liegt laut Heinrich Otte jun., der im Landvolk-Vorstand für den Bezirk Wolfsburg zuständig ist, bei etwa 1500 bis 2000 Euro. Um bei einem entstehenden Feuer sofort reagieren zu können, würden viele Landwirte derzeit selbst Wasserfässer mit auf die Felder nehmen, sagt der Ehmener. Ein weiterer durch die Brände verursachter Schaden, an den nicht jeder sofort denken mag: „Das Stroh fehlt bei der Einstreu beispielsweise für Pferde und Kühe“, so der Landvolk-Vorstand.

Von Jörn Graue

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