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Vorsfelde Brackstedt: Gestank kam vom Zwiebelbauern
Wolfsburg Vorsfelde Brackstedt: Gestank kam vom Zwiebelbauern
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00:18 09.09.2017
Natürliche Ursache: Bei der Zwiebelernte entsteht oft ein beißender Geruch, der an Knoblauch erinnert. Quelle: Archiv
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Brackstedt

Hohe Wellen hat der WAZ-Bericht über Giftgas-Gerüchte in Brackstedt geschlagen. Wobei Ortsbürgermeisterin Angelika Jahns (CDU) sie sofort als „Quatsch“ bezeichnete. Und sie hatte Recht: Den beißenden Geruch hatte ein Landwirt aus der Region verursacht, der Zwiebeln geerntet hat.

Sofort nach dem Anruf der WAZ sei sie nach Brackstedt geeilt, berichtet Jahns. Sie habe zwar selbst nichts mehr gerochen. Aber sie habe mit einigen Leuten gesprochen, die ihr von einem „beißenden Geruch“ erzählt hätten. Nach mehreren Gesprächen, so Jahns, habe sich herausgestellt, dass der beißende Geruch „eine ganz natürliche, landwirtschaftliche Erklärung“ habe: Ein Landwirt in der Nähe von Brackstedt baue Zwiebeln an und habe sie am Montagabend geerntet. „Beim Ernten entsteht ein beißender Geruch, der an Zwiebeln und Knoblauch erinnert“, erklärt die Ortsbürgermeisterin. Sie sei erleichtert, dass es ein „ganz natürlicher, landwirtschaftlicher Vorgang war“, so Jahns. Viele Brackstedter hätten sich Sorgen gemacht.

Sie hatte – ebenso wie andere Brackstedter – die WEB-Kläranlage auf dem Stahlberg in Verdacht, der Verursacher des Gestanks zu sein. Das sei bereits Thema im Ortsrat gewesen (WAZ berichtete). Doch ein Insider erklärte am Mittwoch der WAZ: Die WEB habe dort Stoffe für die Biogasanlage eine Zeit lang offen gelagert – dann sei der Gestank , je nach Wetterlage, nach Brackstedt oder Velstove gezogen. Jetzt lagere die WEB die Stoffe in geschlossenen Behältern: „Seitdem stinkt es nicht mehr.“ Aber auch er bestätigt, dass es „diesen beißenden Geruch“ in Brackstedt gegeben habe.

Von Carsten Bischof

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