Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 2 ° Gewitter

Navigation:
Bio-Markt in Vorsfelde soll im Herbst eröffnen

Neubau Bio-Markt in Vorsfelde soll im Herbst eröffnen

Der neue Bioladen in der Amtsstraße soll im Herbst Eröffnung feiern, eine Webcam zeigt in Echtzeit die Entwicklung des Rohbaus. Doch nicht alle Vorsfelder sind zufrieden mit der Architektur.

Voriger Artikel
Jazz-Freunde unterstützen den Caritas-Mittagstisch
Nächster Artikel
Bernd Reitmeyer ist neuer Vorsitzender der Drömlingsänger

Es geht voran in der Amtsstraße: Der neue Biomarkt auf dem Gelände des früheren Rewe-Marktes soll im September oder Oktober eröffnen.
 

Quelle: Sebastian Bisch

Vorsfelde.  Der künftige Biomarkt in der Amtsstraße macht Fortschritte. „Es läuft alles nach Plan“, berichtet Anja Schubert, Geschäftsführerin von „Mutter Grün“, die schon in Fallersleben und Gifhorn Filialen leitet. „Im September oder Oktober können wir eröffnen.“

Auch der Bauplaner Hendrik Kappe ist zufrieden mit den Fortschritten: „Den Rohbau werden wir in sechs bis sieben Wochen fertig haben“, so der Projektentwickler. Im Juli will Anja Schubert den Markt innen einrichten.

52 Apartments im Erdgeschoss

Das Gebäude, das auf dem Gelände des ehemaligen Rewe-Markts entsteht, wird außer dem Bio-Geschäft im Erdgeschoss 52 sogenannte „Serviced Apartments“ beheimaten. Diese Wohnungen sind zwischen 20 und 55 Quadratmetern groß und stellen ein Mittelding zwischen Wohnung und Hotelzimmer dar. Sie sind für Gäste gedacht, die durchaus über Wochen oder Monate bleiben. Die Überlegung hinter den sogenannten „Boarding Houses“: Wer für die Arbeit oder privat mehrere Wochen in der Fremde verbringt, braucht eine Bleibe, die nicht nur zum Schlafen taugt, sondern in der er auch wirklich wohnen und leben kann.

Im Vorfeld hatte es jedoch Kritik am Bau gegeben. Weil das moderne Aussehen des Gebäudes nicht in die Altstadt passe, hatten in der Ratssitzung im vergangenen Mai sechs Ortsratsmitglieder von der AfD und der Wählergemeinschaft WIND gegen den Bauplan gestimmt. Projektplaner Kappe hält weiter dagegen: „Man kann es nie allen recht machen. Außerdem bauen wir in Absprache mit der Denkmalpflege. Und durch die Architektur, die wir gewählt haben, kommt das historische Gebäude daneben viel besser zur Geltung, als es bei dem Rewe-Markt der Fall war, der vorher an dieser Stelle stand.“ Zudem werde das neue Gebäude nicht unmittelbar an das alte Fachwerkhaus anschließen, etwa vier bis fünf Meter Abstand sind vorgesehen.

Wer will, kann die Bauarbeiten in Echtzeit mitverfolgen. Unter http://campublic.hey-tech.info/Snapshot_Cam04.jpg gibt es aktuelle Bilder einer Webcam zu sehen.

Von Frederike Müller

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Vorsfelde