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Bewegende Rede beim Sommerfest der Flüchtlinge

Wolfsburg-Vorsfelde Bewegende Rede beim Sommerfest der Flüchtlinge

Vorsfelde. Rund 60 Menschen aus Syrien, Afghanistan und Eritrea leben seit gut einem Jahr in der Flüchtlingsunterkunft im Vorsfelder Heinrichswinkel. Am Mittwoch feierten sie mit Helfern und Nachbarn.

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Freund und Helfer: Die Polizei ließ Kinder und Erwachsene auf ihrem Motorrad Probe sitzen.

Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Vorsfelde. Rund 60 Menschen aus Syrien, Afghanistan und Eritrea leben seit gut einem Jahr in der Flüchtlingsunterkunft im Vorsfelder Heinrichswinkel. Am Mittwoch feierten sie mit Helfern und Nachbarn.

Mit Polizeikommissarin Silke Hitschfeld konnten Kinder und Erwachsene auf dem Motorrad Probe sitzen oder Papiermützen basteln. „Ich bin auch mittwochs bei den Treffen des Unterstützerkreises dabei“, erzählte Hitschfeld. Dort diskutieren Helfer unter anderem, wie man Konflikte am besten verhindern kann - zum Beispiel durch Aufklärung darüber, dass Kindersitze und Anschnallgurte in Deutschland Vorschrift sind .

Im Mittelpunkt des Festes stand ein fröhliches Miteinander. Amal Bikir, eine alleinerziehende Mutter aus Syrien, bereitete 80 Prozent des Buffets mit Teigtaschen, Kuchen, Döner und zwei Sorten Reis selbst vor. Und sie hielt eine bewegende Rede, die Mohamed Ibrahim vom Islamischen Kulturzentrum übersetzte. Es ging um Dank und Hoffnung. „Was ihr uns gegeben habt, werden wir nicht vergessen“, betonte sie. Deutschland sei ein Lichtblick in Europa, denn hier werde Menschen ohne Ansehen von Rasse oder Religion geholfen. Petra Hau vom SSV würde gern noch mehr helfen: Sie sucht nach einer Wohnung mit bis zu 70 Quadratmetern für diese kleine Familie. „Das ist nicht einfach“, sagte sie.

Zum Sommerfest kamen viele Vertreter von Vereinen, Politik, Helferkreis und aus der Nachbarschaft. „Die Kinder sind hier die besten Dolmetscher“, sagte Hannelore Reinstein. Roswitha Kemmesies meinte: „Die Gastfreundschaft dieser Menschen, die selbst nicht viel haben, ist großartig.“ Hüpfburg und Samba-Rhythmen vom Fanfarenzug „Elche“gehörten zum Programm, das die Vereine ihren Gastgebern boten.

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