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BUND kritisiert B-188-Verlegung

Wolfsburg-Vorsfelde BUND kritisiert B-188-Verlegung

Vorsfelde . Vorsfeldes Ortsbürgermeister Günter Lach kündigte kürzlich in der WAZ an: „Die Verlegung der B 188 ab Poerschke-Kreisel steht im nächsten Bundesverkehrswegeplan. Jetzt kann geplant werden.“ Jetzt meldet der BUND Wolfsburg Bedenken gegen die Verlegung an.

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Verlegung der B 188: Kritik an den Plänen kommt vom BUND.

Quelle: Vogelsang (Archiv)

Die so genannte Steekgrabenvariante würde den Naturschutzrichtlinien der EU widersprechen, sagt Gerhard Chrost vom BUND-Vorstand. Sie würde am Rande des Drömling verlaufen. Und, so Chrost: „Das Landschaftsbild wird durch die Brückenbauten über den Mittellandkanal und die Aller mit hohen Lärmschutzwänden auf beiden Seiten der Trasse nachhaltig zerstört.“ Der Steekgraben würde seine Naherholungsfunktion für Bürger verlieren.

Stattdessen schlägt der BUND folgende Maßnahmen vor: Lärmschutz auf beiden Seiten der Helmstedter Straße (Wohngebiet), Optimierung der Kanalbrückenkreuzung und Umbau der Feuerwachenkreuzung. „Vor allem braucht es Alternativen zum Individualverkehr“, so Chrost. Man müsse E-Busse, Busse und Fahrrad attraktiver machen, durch besondere Trassen und Zuschuss des Arbeitgebers.

Wichtig: Der Vorsfelder Ortsrat hat sich für eine „ergebnisoffene Planung“ ausgesprochen. Ausdrücklich nicht für die Steekgrabenvariante.

bis

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