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Vorsfelde „Aufbruch in ein neues Leben“: Manfred Krüger las in der Heimatstube
Wolfsburg Vorsfelde „Aufbruch in ein neues Leben“: Manfred Krüger las in der Heimatstube
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19:07 20.10.2018
Deutsche Geschichte: Manfred Krüger ging in seiner Autobiographie in die frühere DDR der 1970er-Jahre zurück. Quelle: Tim Schulze
Vorsfelde

In der siebten Klasse der Staakener Oberschule war er „der Einzige, der nicht in die Freie Deutsche Jugend (FDJ) eintrat“. In der Berufsschule trug er 1967 seine Meinung zum Prager Frühling vor. Das reichte, um sein Ausbildungsverhältnis als Mechaniker zu beenden. Das sorgte für Probleme mit seinem Vater, der als staatstreuer Zöllner und später als Angehöriger der Nationalen Volksarmee kontroverse Auffassungen seines Sohnes nicht gelten lassen wollte.

Dabei träumte dieser wie andere junge Menschen im Osten von selbstbestimmtem Urlaub, Musik nach eigenem Geschmack und Hosen mit Schlag als aktuellem Schrei der Mode. Sein Entschluss stand fest: „Ich hau ab!“, trug Krüger vor.

Verabredung zur gemeinsamen Flucht

Heimlich verabredete er sich in der Mitropa-Bahnhofskneipe in Falkensee mit einem „Zufallsbekannten“, dessen Namen er „nicht mehr präsent hat“, zur gemeinsamen Flucht. In der Nacht vom 30. zum 31. Oktober 1970 gelang das riskante Unterfangen.

Arbeit im Westen fand er dann im Wolfsburger VW-Werk. Völlig „unerklärlich“ – wohl mit einem „Black-Out“ - versuchte er 1972 in Berlin über den Grenzübergang Checkpoint Charlie in die DDR einzureisen. Er wurde wegen Republikflucht festgenommen und später in die BRD abgeschoben. Ein Lesevortrag, der nachdenklich stimmte.

Von Kurt Boos

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