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Ärger am Stichweg: Matsch soll verschwinden

Wolfsburg-Wendschott Ärger am Stichweg: Matsch soll verschwinden

Wendschott. Ein kleines Stück Straße sorgt für großen Ärger: Der Stichweg Richtung Niedersachsenhaus an der Kleitschestraße ist noch immer nicht komplett ausgebaut. Seit der jüngsten Ortsratssitzung haben die Anwohner aber Hoffnung, dass alles gut wird - sobald sich die Politiker trauen, den Ausbau bei der Stadt zu beantragen.

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Lösung in Sicht: Die Zufahrt zum Mini-Baugebiet am Niedersachsenhaus ist noch nicht komplett gepflastert. Jetzt will der Ortsrat den Ausbau beantragen, die Kostenfrage ist offenbar geklärt.

Quelle: Photowerk (he)

Bisher schreckte der Ortsrat davor zurück, weil die Anlieger am Stichweg nicht durch zusätzliche Ausbau-Beiträge belastet werden sollten. Rechtlich gesehen müssten sie einen Anteil der Kosten tragen. Aber: Bauinvestor Günther Rippel sicherte am Dienstagabend während der Ortsratssitzung öffentlich zu, ein altes Versprechen zu erfüllen und den Kostenanteil der Anlieger selbst zu übernehmen.

Hintergrund: Bereits vor einigen Jahren hatte der damalige Ortsrat einem Mini-Baugebiet hinter dem Niedersachsenhaus zugestimmt, der Stichweg dient als Zufahrt. Rippel investierte in den Bau, der mittlerweile abgeschlossen ist - inklusive Straßenpflaster. Aber: Das Verbindungsstück in Richtung Kleitschestraße gehört offiziell nicht zum Bauland. Deshalb ist ein Extra-Antrag notwendig, bevor der Geschäftsbereich Tiefbau die Maschinen anrollen lässt.

Bis zur nächsten Ortsratssitzung wollen die Fraktionen diesen Antrag sorgfältig formulieren. Der Ausbau soll neben den Schlaglöchern der Matsch-Piste noch ein weiteres Problem beseitigen: „Immer wieder fahren Lieferanten suchend an der Straße vorbei, weil sie nicht als offizielle Zufahrt erkennbar ist“, so eine Anwohnerin.

amü

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