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Abbiegespur und Blitzer statt B188-Verlegung

Wolfsburg-Vorsfelde Abbiegespur und Blitzer statt B188-Verlegung

Vorsfelde. Die Wolfsburger Naturschutzverbände sprechen sich eindeutig gegen eine Verlegung der B 188 am Rande des Vorsfelder Drömlings (Stekgrabenvariante) aus. Bei einem Info-Termin gestern Morgen direkt am Steekgraben schlug Michael Kühn (Nabu) umweltfreundliche Alternativen vor.

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Am Steekgraben: Michael Kühn (r.) informierte über die Folgen einer B188-Verlegung.

Quelle: Photowerk (bs)

Zuerst machte er aber den vielen Interessierten die Dimension der möglichen Baumaßnahme deutlich: „Weil der Drömling ein Feuchtgebiet ist, müsste man etwa drei Meter Erde aufschütten. Hinzu käme ein etwa sechs Meter hoher Lärmschutz - das ergibt ein neun Meter hohes Bauwerk.“ Zusätzlich müsste eine zusätzliche Brücke über den Kanal gebaut werden. „Das alles würde einen zweistelligen Millionenbetrag kosten“, so Kühn. Hinzu käme ein immenser ökologischer Schaden.

Stattdessen schlagen die Naturschützer drei alternative Maßnahmen vor: Man solle die Rechtsabbiegerspur aus Richtung Sudammsbreite auf die Kanalbrücke deutlich verlängern - „das verbessert den Verkehrsfluss“, so Kühn. Zweitens fordern die Naturschützer eine spezielle Lärmschutzhecke an der Helmstedter Straße (B188): „Diese Bäume und Sträucher schlucken Lärm und Abgase“, so Kühn. Drittens fordern die Umweltfreunde das Aufstellen eines Blitzgerätes: „Dann wird auf der B188 in Vorsfelde auch langsamer gefahren“, so Kühn.

Außerdem lobte er die Stadt: Die Ampel an der Kanalkreuzung und der Flüsterasphalt auf der B188 seien schnell umgesetzt worden: „Sie wirken.“

bis

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