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Abbiegespur an Nordsteimker Straße soll kommen

Baugebiet "Steimker Gärten" Abbiegespur an Nordsteimker Straße soll kommen

Die erste Sitzung des Planungs- und Bauausschusses der Stadt in der neuen Wahlperiode am Donnerstag machte schnell klar: Bauprojekte bleiben auch in den kommenden Jahren das zentrale Thema in der Stadt: Mit dem Beschluss, auf der Nordsteimker Straße im Bereich des Neubaugebiets Steimker Gärten stadteinwärts eine zusätzliche Rechtsabbiegerspur einzurichten, ging es für das Gremium inhaltlich gleich richtig los.

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Entwurf für die Steimker Gärten: Die Verkehrsanbindung ist in der Politik ein zentrales Thema. Die Grafik zeigt die Nordansicht - außerhalb des rechten Bildrands liegt der Steimker Berg, nach links heraus geht es nach Nordsteimke.

Quelle: VW Immobilien (Grafik)

Nordsteimke. Die Anbindung des entstehenden Wohnquartiers mit 1250 geplanten Wohneinheiten an das bestehende Verkehrsnetz ist von großer Bedeutung. „Die zusätzliche Abbiegespur wird den Verkehrsfluss fördern“, sagte Ausschussmitglied Wilfried Andacht (CDU). Allerdings seien manche Bürger verängstigt wegen des höheren Verkehrsaufkommens. „Wir tragen das mit“, stellte Hans-Georg Bachmann (SPD) klar. Noch dringender sei aus seiner Sicht allerdings ein Verkehrsplan für den Straßenbereich Süd-Ost. Winfried Bernhardt (AfD) war überzeugt, dass die künftige Anbindung der Steimker Gärten an die Nordsteimker Straße zu Problemen führen werde.

Der Bauausschuss sprach sich bei einer Enthaltung (Bernhardt) für die Einrichtung der Rechtsabbiegerspur aus - unter dem Vorbehalt, dass auch die Ortsräte Neuhaus/Reislingen und Stadtmitte, in denen das Thema noch behandelt wird, zustimmen.

Der kommissarische Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide nannte einige künftige Bauprojekte in der Stadt. Dazu zählt die Sanierung des Handwerkerviertels, die Entwicklung der Höfe in der Kernstadt und die Einrichtung eines Sanierungsmanagements in Detmerode.

„Ich hoffe, wir gehen alle fair miteinander um und streiten für die Sache“, hatte Ausschussvorsitzender Frank Richter (Grüne) den Ausschussmitgliedern im Anschluss an eine Vorstellungsrunde mit auf den Weg gegeben. Bärbel Weist (PUG): „Der Bauausschuss gehört zu den arbeitsintensivsten.“

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