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650 Jahre Wendschott: Ein tolles Fest!

Wolfsburg-Wendschott 650 Jahre Wendschott: Ein tolles Fest!

Wendschott. Was passiert, wenn viele Einwohner zusammen an einem Strang ziehen, zeigte sich am Samstag in Wendschott. 500 Menschen aus Vereinen nahmen am Festumzug teil. Rekord für den Ortsteil und einer der Höhepunkte während der Festwoche zum 650-jährigen Bestehen, die an Sonntagvormittag mit dem Bürgerfrühstück zu Ende ging.

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Lang und farbenfroh: 500 Wendschotter waren beim großen Festumzug am Samstag dabei.

Quelle: Britta Schulze

Wie es sich für ein großes Fest gehört, hatten sich Dorfverein, Wendschotter Sportverein, Borussia Wendschott, Kirchen, Schützen, Fanfarenzug und die Feuerwehr mächtig ins Zeug gelegt. „Der Umzug war sehr kreativ und farbenfroh“, sagte Ortsbürgermeister Norbert Batzdorfer.

Nach der Ankunft auf dem Festplatz trat zunächst der Nachwuchs vor die Bühne: Mädchen und Jungen aus der Grundschule Wendschott begeisterten mit Gesang und zeigten einen Sketch im rappelvollen Festzelt - der Auftakt für weitere kreative Darbietungen.

„Wendschott hat an der Seite Wolfsburgs eine gute Zukunft vor sich“, sagte Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Er erinnerte daran, dass dort viele Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue Heimat gefunden hatten. Vorsfeldes Ortsbürgermeister Günter Lach bekannte freimütig, dass man manches Mal neidisch auf die Nachbarn geblickt hätte. „Wendschott war oft Vorreiter, etwa beim Bau von Tunnelschießstand und Sportanlage.“

40 Kuchen und Torten, die gegen eine Spende verkauft wurden, versüßten den Gästen das Fest zusätzlich. „In Wendschott herrscht eine tolle Gemeinschaft“, sagte Besucher Karl-Heinz Heck. Das gestrige Bürgerfrühstück war der Schlusspunkt eines großartigen Jubiläumsfestes.

„Weiter an der Geschichte schreiben“

Als Norbert Batzdorfer im März neuer Ortsbürgermeister von Wendschott wurde, stieg er direkt in die Planungen zur 650-Jahr-Feier mit ein. WAZ-Redakteur Jörn Graue hat ihn um eine kleine Bilanz gebeten.

 WAZ: Wie verliefen die Vorbereitungen für die Festwoche zur 650-Jahr-Feier?
Batzdorfer: Zu Beginn lief es etwas schwerfällig und es kam darauf an, zunächst eine Struktur zu schaffen. Wichtig war es, die Vereine  und  ihre  kreativen  Ideen  einzubinden.  Im  Organisationskomitee  wurde  der  Ablauf  mehrmals  besprochen.  Wichtig  war  uns  mit  dem  Programm  auch,  zur  Integration  von  Neubürgern  beizutragen.

WAZ: 650 Jahre Wendschott – was bedeutet das Für Sie?
Batzdorfer : 650 Jahre bedeuten, nicht in Traditionen zu verharren, sondern weiter an der Geschichte des Ortsteils zu schreiben. Mir ist wichtig, dass das besondere Wendschotter Flair erhalten bleibt. Zugleich dürfen Traditionen aber auch nicht verloren gehen.

WAZ: Wendschotter Flair?
Batzdorfer: Hier ist insbesondere der Einsatz der Eltern aus der Wendschotter Grundschule zu nennen, die das Schulleben bereichern und dort ein besonderes Ambiente schaffen. Ein solcher Einsatz ist für das dörfliche Leben entscheidend.

WAZ: Wie ist die Festwoche aus Ihrer Sicht gelaufen?
Batzdorfer: Die Festwoche war ein voller Erfolg. Die Vereine haben die Möglichkeit, sich zu präsentieren, gut genutzt. Viele Menschen aus den unterschiedlichen Generationen haben die einzelnen Programmpunkte angenommen.

joe

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