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418 Neuland-Wohnungen: Verkauf „in der Vorbereitungsphase“

Vorsfelder Wohnungsmarkt 418 Neuland-Wohnungen: Verkauf „in der Vorbereitungsphase“

418 Wohnungen will die Neuland in Vorsfelde verkaufen. Es gibt einen Interessenten, spruchreif ist aber noch nichts.

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Sudetenweg in Vorsfelde: Auch hier will sich die Neuland von ihrem Bestand trennen. Ein Investor aus dem Landkreis Helmstedt soll am Kauf der Wohnungen interessiert sein.

Quelle: Roland Hermstein

Vorsfelde. Was passiert mit den 418 Neuland-Wohnungen in Vorsfelde? Die städtische Wohnungsbaugesellschaft will sie alle verkaufen. Es soll dafür auch bereits einen Interessierten aus dem Landkreis Helmstedt geben. Die Neuland hält sich jedoch bedeckt: „Wir sind noch in der Vorbereitungsphase des Verkaufs“, erklärt Sprecherin Janina Thom.

Die Neuland will ihren kompletten Bestand in Vorsfelde abgeben: Das sind immerhin 418 Wohnungen. Grund für den Verkauf, der für viele Mieter überraschend kam: Die Wohnungsbaugesellschaft habe ihr Portfolio genauer unter die Lupe genommen und sei dann zu dem Schluss gekommen, die Wohnungen und Garagen in Vorsfelde abzugeben. Die „freiwerdenden Mittel“ wolle sie dann in Neubauprojekte investieren.

Für die Mieter soll sich nach einem Verkauf nichts ändern, versicherte Neuland-Chef Hans-Dieter Brand. Die bestehenden Mietverhältnisse mit allen Rechten und Pflichten würden an die künftigen Eigentümer übertragen. Die neuen Besitzer würden zusätzlich verpflichtet, Mieterhöhungen nur im gesetzlichen Rahmen vorzunehmen. Eine Kündigung wegen Eigenbedarf dürfe es nicht geben.

Günter Lach hofft, dass dies auch umgesetzt wird: „Wir hoffen auf eine einvernehmliche Lösung“, so der Vorsfelder Ortsbürgermeister. Vor allem hofft er, dass die Häuser endlich renoviert werden. „Es gibt einen Sanierungsstau, der sollte kurzfristig behoben werden.“ Die Verkaufspläne der Neuland hätten die betroffenen Mieter „beunruhigt“.

Auch viele Politiker hatten die Vorgehensweise der Wohnungsbaugesellschaft kritisiert. „Erst kauft die Neuland in Westhagen und Detmerode Wohnungen aus Berlin auf, damit den dortigen Mietern ein verlässlicher und seriöser Partner gegenüber steht. Nun will sie sich als verlässlicher und seriöser Partner aus Vorsfelde zurückziehen“, hatte etwa Ratsherr Svante Evenburg (Piraten) kritisiert.

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