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100. Einsatz: Enorme Belastung für Vorsfelder Feuerwehrleute

Wolfsburg-Vorsfelde 100. Einsatz: Enorme Belastung für Vorsfelder Feuerwehrleute

Vorsfelde. Am Montagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Vorsfelde zu einem Öl-Alarm am Mittellandkanal (WAZ berichtete) gerufen - „es war bereits unser 100. Einsatz in diesem Jahr“, so Volkmar Weichert. Er erwartet ein einsatzreiches Jahr: „Die Unwettersaison im Herbst hat noch gar nicht begonnen.“ Für die Feuerwehrleute bedeutet dies vor allem eines: unzählige überflutete Keller, die sie leer pumpen müssen.

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Alltag für die Freiwillige Feuerwehr Vorsfelde: Die Ehrenamtlichen werden zu Ölspuren gerufen wie hier an der Heinrich-Jasper-Straße.

Eigentlich hatten die Vorsfelder mit einem ruhigeren Jahr gerechnet: „2013 war wegen der vielen Containerbrände ein Ausnahmejahr mit 180 Einsätzen“, erklärt Weichert. Doch die Brandstifter seien gefasst, Containerbrände gebe es nicht mehr. Überhaupt habe es bisher relativ wenige Brände gegeben - abgesehen von Flächenbränden im August.

Dafür gab es um so mehr Hilfeleistungen: „Wir werden verstärkt zu Ölspuren gerufen“, wundert sich Weichert. „Dabei gibt es rund um Wolfsburg doch überdurchschnittlich viele Neuwagen.“

Oft fahre man auch los, weil Brandmeldeanlagen Alarm schlagen - etwa im Seniorenzentrum in der Fritz-Weiberg-Straße oder am Wolfsburger Klinikum. In der Regel handelt es sich dabei um Fehlalarme, doch die Feuerwehr muss trotzdem los: „Da wären im Ernstfall viele Menschen in Gefahr“, betont Weichert. Insgesamt, so Weichert, rechne die Vorsfelder Feuerwehr mit 130 bis 150 Einsätzen in diesem Jahr. Eine enorme Belastung für die 75 aktiven Feuerwehrleute: „Aber die Zahlen zeigen ja, dass wir gebraucht werden“, so Weichert. Auch die Feuerwehr braucht etwas: weitere aktive Mitglieder.

bis

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