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100 Kinder entzünden das Osterfeuer

Wolfsburg-Vorsfelde 100 Kinder entzünden das Osterfeuer

Vorsfelde. Im Rahmen ihres 150-jährigen Bestehens organisierte die Freiwillige Feuerwehr Vorsfelde am Samstag erstmals einen Fackelumzug zum Osterfeuer. Rund 100 Kinder und Jugendliche machten mit, entzündeten gemeinsam das Holz.

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Premiere: Das Entzünden des Osterfeuers am Drömlingstadion übernahmen Kinder und Jugendliche.

Quelle: Photowerk (gg)

„Das war beeindruckend!“, schwärmte Zuschauerin Karin Flaschel. Auch Melanie Grundke fand: „Eine tolle Aktion.“ Sie begleitete ihren Sohn Mika (6), der zu den Fackelträgern gehörte. Für Nico Romeikat (11) kam die Veranstaltung genau richtig: Er hatte Geburtstag, der Fackelumzug war ein krönender Abschluss. Robert Nemeth musste gleich auf zwei Fackelträger achten: Seine Söhne Eric (9) und Eike (4). Dass die Feuerwehr die Begleitung durch Erwachsene zur Bedingung machte, fand er gut und richtig.

Osterfeuer im Raum Wolfsburg: In der Verlängerung der Auguststraße loderten in Ehmen die Flammen.

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Volkmar Weichert, Sprecher und Brandschutzerzieher der Feuerwehr, freute sich riesig über den Erfolg der Aktion, zu der er erst eine Woche vorher einladen konnte. Eigentlich sollten 150 Kinder mitlaufen. Obwohl die Vorsfelder das Ziel knapp verfehlten und von der Jugendwehr wegen der Ferien nur die Hälfte der Mannschaft dabei war, ist Weichert „hochzufrieden“.

Beim Osterfeuer waren deutlich mehr Familien als in den Vorjahren. Rund 1000 Gäste versammelten sich, darunter auch elf jugendliche Flüchtlinge, die vorübergehend im Jugendhaus „ASS“ betreut werden.

„Dass wir die Tradition des Osterfeuers fortsetzen können, verdanken wir vor allem Familie Stendel“, betonte Ortsbürgermeister Günter Lach. Walter Stendel und seine Kinder stellten nicht nur Zelt und Imbissbuden auf, sie kümmern sich auch um den Auf- und Abbau.

amü

Toll!

ein Kommentar von Andrea Müller-Kudelka

Der Fackelumzug zum Osterfeuer in Vorsfelde war ein tolles Erlebnis – für die Kinder und Jugendlichen, die mitgemacht haben, ebenso wie für die Zuschauer.

Wie viele andere auch wünsche ich mir eine Wiederholung im kommenden Jahr. Es ist sicherlich nicht ungefährlich, wenn 100 Kinder mit Fackeln im Dunkeln durch den Drömling marschieren.

Aber ich konnte auch beobachten, wie vorbildlich Eltern und Feuerwehr darauf geachtet haben, das nichts passiert. Gemeinsam klappt so etwas – und es verbindet.

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