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Volkswagen ZDF-Reportage durchleuchtet VW-Affäre
Wolfsburg Volkswagen ZDF-Reportage durchleuchtet VW-Affäre
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14:56 04.04.2016
“Überlebt Volkswagen?“ fragt „ZDFzoom“ im Anschluss an die Fußball-Champions-League-Übertragung aus Wolfsburg Quelle: ZDF
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Wenige Tage nach den ersten Meldungen von manipulierten  Abgaswerten sprach der neue VW-Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Dieter  Pötsch von einer „existenzbedrohenden Krise“. Wenn die Strafen in den USA ausufern, hieß es aus Wolfsburg, werde es den Konzern in dieser  Form nicht mehr geben. Jetzt wird geklagt - und zwar nicht nur in den USA, sondern auch in Europa und dem Rest der Welt.

Volkswagen ist nicht nur Deutschlands größtes Unternehmen mit  weltweit fast 600000 Beschäftigten. Es ranken sich auch zahlreiche  Mythen und Legenden um den Konzern: Bei Millionen Deutschen gehört  ein Käfer, Bulli oder Golf zur Familiengeschichte. Viele können sich  kaum vorstellen, dass dieses Unternehmen ins Wanken gerät - nicht die Beschäftigten, deren Existenzen vom Konzern abhängen, nicht die  Kunden, von denen viele VW treu bleiben, und auch nicht die vielen  anderen, denen der Satz geläufig ist: „Wenn Volkswagen hustet, hat  Deutschland die Grippe.“

Volkswagen selbst verabreicht sich nun reichlich Medizin. VW-Chef  Matthias Müller will den Konzern radikal umkrempeln für die mobile Welt von Morgen, für das Zeitalter der Elektromobilität, des autonomen Fahrens und der Digitalisierung. Eine neue  Unternehmenskultur soll verhindern, dass sich Skandale wiederholen. 

Ein halbes Jahr nach „Diesel-Gate“ haben die „ZDFzoom“-Reporter Peter Ruppert, Jo Schück und Michael Strompen die offiziellen Verlautbarungen auf ihre Substanz abgeklopft, bei Mitarbeitern und  Managern, Insidern und Kunden, Experten und Politikern. Die einen  glauben an den Konzern, andere glauben eher an ein Scheitern, des  einstigen Vorzeigeunternehmens, das den Neuanfang will.

ots

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