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Volkswagen Volkswagen sieht seine Kernmarke „wieder in der Offensive“
Wolfsburg Volkswagen Volkswagen sieht seine Kernmarke „wieder in der Offensive“
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17:03 30.11.2017
Quelle: dpa
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Wolfsburg

„Mit attraktiven Modellen haben wir die Trendwende geschafft und gewinnen Marktanteile.“ Dabei hätten die Wolfsburg gerade erst mit ihrer Modelloffensive begonnen, meinte der Manager.

„Unser Ziel ist es, Volkswagen zum weltweit führenden Volumenhersteller zu machen und optimal auf die Zukunft der Auto-Mobilität vorzubereiten“, ergänzte Markenchef Herbert Diess. VW hatte nach dem milliardenteuren Dieselskandal um manipulierte Abgastests unter anderem neue Modelle der im Trend liegenden Stadtgeländewagen (SUV) angekündigt, die mit höheren Preisen und höherer Ertragskraft Investitionen in Elektroautos und Fahrassistenzsysteme möglich machen sollen. In drei Jahren sollen 20 SUV-Modelle 40 Prozent der verkauften Autos ausmachen.

Um die lange renditeschwache Kernmarke des Konzerns fit zu machen, hatte der Autobauer im vergangenen Jahr zudem den Abbau von weltweit rund 30 000 Stellen bis 2020 angekündigt, davon 23 000 in Deutschland. Das soll die Kosten ab 2020 um jährlich 3,7 Milliarden Euro senken. In dem „Zukunftspakt“ getauften Programm seien bereits 1,9 Milliarden Euro an Einsparungen erreicht, im laufenden Jahr seien in Deutschland 3800 Arbeitsplätze abgebaut worden. Weil unter anderem neue Auszubildende hinzukamen, betrug das Minus in der Summe rund 1800 Stellen. Das Ziel von 9200 unterschriebenen Verträgen zur Altersteilzeit werde Ende des Jahres wohl erreicht, hieß es.

Bei den Renditezielen wird Diess bislang nur etwas zuversichtlicher. Das operative Ergebnis soll 2020 zwischen 4 und 5 Prozent vom Umsatz ausmachen, bisher war lediglich die Rede von „mindestens 4 Prozent“. In den ersten neun Monaten 2017 lag der Wert bereits bei 4,3 Prozent.

Marken-Finanzvorstand Arno Antlitz sprach davon, dass VW die Ertragskraft schon in den ersten zwölf Monaten des „Zukunftspakts“ gestärkt habe. „Diesen Weg werden wir konsequent fortsetzen, um das Renditeniveau auszubauen und nachhaltig abzusichern - auch dann, wenn in den kommenden Jahren die Belastungen für das Erreichen strengerer CO2-Ziele und unsere Aufgaben für Zukunftsinvestitionen deutlich zunehmen werden.“

dpa

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