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Volkswagen Volkswagen-Standorte verlangen Förderung des Landes
Wolfsburg Volkswagen Volkswagen-Standorte verlangen Förderung des Landes
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20:00 21.08.2018
Austausch in Wolfsburg: Vertreter der VW-Städte in Deutschland trafen sich mit Volkswagen-Personalvorstand Gunnar Kilian (Mitte). Quelle: Foto: Stadt Wolfsburg
Wolfsburg

Auf Einladung des Wolfsburger Oberbürgermeisters Klaus Mohrs trafen sich jetzt Vertreter der Städte Baunatal, Braunschweig, Emden, Hannover, Osnabrück und Zwickau mit VW-Personalvorstand Gunnar Kilian, um über für die deutschen VW-Standorte relevanten Entwicklungen zu sprechen.

Die niedersächsischen VW-Standorte einigten sich, in einem gemeinsamen Schreiben an den niedersächsischen Ministerpräsidenten um ein Treffen zu bitten, um über die zu erwartenden Steuerausfälle wegen der Strafzahlung von VW an das Land Niedersachsen zu sprechen. Sie bekräftigten die bereits zuvor gestellte Forderung, dass mit einem Teil der Bußgeldmilliarde gezielt Projekte in den niedersächsischen VW-Standorten gefördert werden, etwa Ladeinfrastruktur für E-Mobilität oder Glasfaser- und 5G-Infrastruktur für autonomes Fahren.

„Das Land Niedersachsen profitiert von unserem Verlust“

„Dass wir mit Gewerbesteuerschwankungen umgehen müssen, wissen wir. Dies ist jedoch eine besondere Situation: Denn das Land Niedersachsen profitiert von unserem Verlust und hat die Möglichkeit uns zu helfen“, erläuterte Mohrs. „Und das Land sollte auch ein eigenes Interesse daran haben. Schließlich erwartet Volkswagen von uns im Besonderen, dass wir schnell Voraussetzungen für neue Mobilitätslösungen wie autonomes Fahren und E-Mobilität schaffen. Die Beschäftigten an den VW-Standorten wollen schon bald mit E-Autos zur Arbeit kommen.“

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