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Volkswagen-Manager zu sieben Jahren Haft verurteilt

Abgas-Affäre: Richter in den USA sprach das Urteil Volkswagen-Manager zu sieben Jahren Haft verurteilt

Im Januar nahm das FBI den langjährigen Volkswagen-Manager Oliver Schmidt fest: Am späten Mittwochabend verurteilte ein Richter den 48-Jährigen zu sieben Jahre Haft. Er hat eine Schlüsselrolle bei der Manipulation von Diesel-Abgaswerten gespielt.

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Das zweite Gerichtsurteil gegen einen VW-Mitarbeiter im Rahmen der Abgas-Affäre: Oliver Schmidt muss für sieben Jahre ins Gefängnis und eine Geldstrafe in Höhe von 400.000 Dollar zahlen.
 

Quelle: dpa

Detroit/ Wolfsburg.  Der ehemalige Volkswagen-Manager Oliver Schmidt (48) muss wegen seiner Rolle in der Abgasaffäre in den USA für sieben Jahre ins Gefängnis und 400.000 Dollar (knapp 340.000 Euro) Strafe zahlen. Das zuständige Gericht fällte am späten Mittwochabend dieses Urteil.

Schmidt ist der zweite Volkswagen-Mitarbeiter, der wegen seiner Rolle im Abgas-Skandal zu einer harten Strafe verurteilt worden ist. Der zuständige Richter Sean Cox sah es als bewiesen an, dass Oliver Schmidt eine Schlüsselfigur in einer Verschwörung zum Betrug war und gegen Umweltgesetze verstieß. „Sie wollten ihre Vorgesetzten beeindrucken und die Karriereleiter emporklettern“, sagte der Richter. Zudem muss der Manager, der laut Anklage von Februar 2012 bis März 2015 in leitender Funktion für Umweltfragen in den USA zuständig war, Geldstrafen in einer Höhe von 400 000 Dollar zahlen.

Schmidt hatte vor der Urteilsverkündung unter Tränen gesagt, der Tag sei der schwerste Tag seines Lebens. Er hatte die Urteilsverkündung in Handschellen und roter Häftlingskleidung verfolgen müssen. Immerhin soll dem Verurteilten die Zeit angerechnet werden, die er bereits in Untersuchungshaft in den USA verbracht hat.

Schmidt war im Januar vom FBI in Miami festgenommen worden, er ist seit rund elf Monaten inhaftiert. Der 48-jährige Deutsche hatte seine Mittäterschaft beim „Dieselgate“-Skandal zunächst abgestritten, im August bekannte er sich jedoch schuldig und ging einen Deal mit der Staatsanwaltschaft ein. Dadurch wurden mehrere Anklagepunkte gestrichen und die theoretische Höchststrafe sank erheblich. Vor Schmidt wurde bereits der VW-Ingenieur James Liang verurteilt, der als Kronzeuge mit den Ermittlern kooperiert hatte.

Von der Redaktion

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