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Verurteilter VW-Manager klagt gegen Kündigung

Diesel-Skandal Verurteilter VW-Manager klagt gegen Kündigung

Der wegen des Abgasskandals in den USA verurteilte Manager Oliver Schmidt klagt gegen seine fristlose Kündigung durch Volkswagen. Die Kündigungsschutzklage gegen VW sei am Montagabend beim Arbeitsgericht Braunschweig eingegangen, bestätigte eine Gerichtssprecherin der WAZ.

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Oliver Schmidt: Der verurteilte VW-Manager klagt gegen seine fristlose Kündigung.
 

Quelle: AP

Wolfsburg.  Einen Verhandlungstermin gibt es noch nicht. In den nächsten Wochen soll zunächst ein Gütetermin am Arbeitsgericht angesetzt werden. Dabei sollen die Chancen auf einen Vergleich zwischen dem Manager und VW ausgelotet werden. Ist eine Einigung nicht möglich, wird das Gericht einen Kammertermin anberaumen. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung am Dienstag über die Klage berichtet.

Im Dezember verhängte der zuständige Richter in Detroit eine siebenjährige Gefängnisstrafe gegen den langjährigen VW-Angestellten Oliver Schmidt wegen Verschwörung zum Betrug und Verstoßes gegen Umweltgesetze. Zudem muss der Manager, der laut Anklage von Februar 2012 bis März 2015 in leitender Funktion für Umweltfragen in den USA zuständig war, eine Geldstrafe in Höhe von 400.000 Dollar zahlen.

VW hat Schmidt daraufhin am 19. Dezember fristlos entlassen. Laut Medienberichten stellte VW dem 48-Jährigen die Kündigung direkt in seine Gefängniszelle in den USA zu.

Von der Redaktion

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