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Volkswagen VW will mit Lkw-Börsengang über 6 Milliarden Euro erlösen
Wolfsburg Volkswagen VW will mit Lkw-Börsengang über 6 Milliarden Euro erlösen
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12:57 21.06.2018
Der geplante Börsengang der Lkw-Sparte soll Volkswagen einen Erlös von 6 Milliarden Euro bringen. Quelle: Archiv
Wolfsburg

Mit dieser Summe konfrontiert, sagte Truck-Vorstand Andreas Renschler dem „Manager Magazin“: „Das dürfte gern ein bisschen mehr sein“, wie die Zeitschrift am Donnerstag auf ihrer Internetseite berichtete.

Der „Spiegel“ hatte im April von bis zu sieben Milliarden geschrieben. Die Sparte soll künftig den Namen Traton Group tragen. Der neue Name bezieht sich dem Bericht zufolge auf Begriffe wie Tradition, Transformation und Tonnen.

Geplanter Börsengang im Sommer 2019

Geplant ist der Börsengang den Angaben zufolge für Sommer 2019, VW will dabei rund 25 Prozent der Anteile losschlagen. Wann genau es dazu kommt und wie viele Anteile tatsächlich verkauft werden, hängt laut Renschler auch von der Stimmung am Finanzmarkt ab. Nach der RWE-Abspaltung Innogy 2016 und der Siemens-Medizintechnik Healthineers im Frühjahr 2018 wären die Volkswagen-Trucks der dritte milliardenschwere Börsengang in Deutschland innerhalb weniger Jahre.

Voraussetzungen für Börsengang bereits geschaffen

Volkswagen hatte die Lkw-Sparte im Juni in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und damit die Voraussetzung für einen Börsengang geschaffen. Für Herbst sei dann die zweite Wandlung in eine Aktiengesellschaft europäischen Rechts (SE) geplant, sagte Renschler.

VW Truck & Bus mit der MAN-Lastwagensparte und Scania will Renschler bis zum Jahr 2025 zum profitabelsten Lastwagenhersteller machen und sich auch in den USA und Asien stark aufstellen.

Mit dpa

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