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Volkswagen VW kündigt allen Händlern die Verträge
Wolfsburg Volkswagen VW kündigt allen Händlern die Verträge
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10:56 25.01.2018
VW hat angekündigt, alle Verträge mit Händlern in Europa zu kündigen und neu auszuhandeln. Quelle: Archiv
Wolfsburg

Die Volkswagen-Konzernmarke VW Pkw stellt ihr Händlernetz in Europa mit Blick auf E-Mobilität und Vernetzung neu auf. Ziel sei, den Handel als eine „elementare Schnittstelle zu den Kunden zu erhalten“, sagte Marken-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann nach einer Händlerkonferenz. Zwar werde das Händlernetz in Deutschland abgespeckt, es werde aber in Europa „keine signifikante Verringerung“ geben. Details nannte er zunächst nicht.

VW will Verträge mit Handelspartnern erneuern

Die Verträge mit den europaweit rund 3500 Handelspartnern würden zum Ende des ersten Quartals gekündigt, neue Verträge sollten nach zweijähriger Kündigungsfrist ab April 2020 gelten. Mit den neuen Verträgen solle erreicht werden, dass die Händler eine „klare Perspektive bei VW“ erhielten, erklärte Stackmann. „Die Veränderungen sind dringend notwendig, um Zukunftsfähigkeit zu erreichen“, betonte der Manager.

Digitalisierung verändert den Autohandel

Die Digitalisierung setze den Autohandel unter Druck: „Es geht nicht darum, neue Autohäuser zu bauen, sondern clevere neue Möglichkeiten für die Handelspartner zu schaffen.“ Mobilitätsdienste, die die Digitalisierung ermögliche, müssten den Kunden erklärt werden. Auch gehe es um E-Commerce und einen eigenen Volkswagen-Online-Vertrieb.
Auf der Konferenz sei vereinbart worden, die Gespräche über das neue Modell bis Ende Juni zu verlängern. Bis Weihnachten sollten die Verträge unterschrieben sein.

dpa

Rund 70.000 VW-Beschäftigte in Wolfsburg sind Mitte März zur Wahl eines neues Betriebsrats aufgerufen. Die Interessenvertretung der Belegschaft besteht aus 75 Mitgliedern. Die Liste der IG Metall mit 192 Kandidaten wird erneut von Betriebsratschef Bernd Osterloh und seinem Stellvertreter Stephan Wolf angeführt.

25.01.2018

Volkswagen will seine Produktion im Werk Emden in diesem Jahr steigern, obwohl es im Sog der Dieselkrise weiterhin eine Absatzschwäche beim Passat gibt, der dort gebaut wird. Die Nachfrage verschiebe sich deutlich von Diesel- zu Benzinmotoren, sagte VW-Werksleiter Andreas Dick am Dienstag in Emden.

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VW will in China von der dortigen E-Auto-Politik profitieren. Schon in zwei Jahren will der Konzern dort rund 400 000 Batterie- und Hybrid-Fahrzeuge verkaufen, die mit Strom und Benzin laufen. 2025 sollen es 1,5 Millionen E-Autos pro Jahr sein, sagte VW-China-Chef Jochem Heizmann am Dienstag vor Journalisten in Peking.

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