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Volkswagen VW holt Digitalstrategen mit Apple- und Daimler-Erfahrung
Wolfsburg Volkswagen VW holt Digitalstrategen mit Apple- und Daimler-Erfahrung
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15:52 10.11.2015
VW lenkt den Blick Richtung Zukungt und holt sich den Digitalstrategen Johann Jungwirth. Quelle: Rainer Jensen/dpa
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Jungwirth werde als Chef des neuen Bereichs Digitalisierungsstrategie direkt an VW-Chef Matthias Müller berichten, teilte der Konzern am Dienstag mit. Sein Wechsel von Daimler zu Apple war als Beleg für die Ambitionen des iPhone-Konzerns im Autobereich gesehen worden.  

Bei Mercedes hatte Jungwirth unter anderem an der Auto-Vernetzung und Technologien für selbstfahrende Fahrzeuge gearbeitet. Darüber, was genau er bei Apple machte, wurde nichts bekannt. Sein offizieller Titel war „Director“ für die Entwicklung von Mac-Computersystemen. Laut VW-Mitteilung war er jedoch auch an Spezialprojekten beteiligt. Apple entwickelt US-Medienberichten zufolge ein Elektroauto, das zum Jahr 2019 fertig sein solle. 

Im Volkswagen-Konzern kommt bisher der Tochter Audi eine Vorreiterrolle bei der Umsetzung digitaler Technologien zu. So fuhr ein umgerüstetes Fahrzeug des Modells A7 im Januar autonom rund 900 Kilometer aus dem Silicon Valley zur Technik-Messe CES. Auch eine moderne Cockpit-Anzeige, die Instrumente und Unterhaltungssystem vereint, wurde zuerst im Audi TT eingeführt. 

dpa

Im Abgasskandal wächst der politische Druck auf Volkswagen. Die EU-Kommission setzte dem Autobauer eine Frist von zehn Tagen, um genaue Daten zu den falschen Angaben beim Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) zu bekommen

10.11.2015

Die Grünen im Bundestag fordern von VW eine Ersatzwagen-Zusage für jene 540 000 Autofahrer, deren manipulierte Diesel beim Massenrückruf 2016 länger in die Werkstatt müssen. Am Montag hatte das Verkehrsministerium mitgeteilt, dass für diese Wagen kein Software-Update ausreicht, sondern neue Teile eingebaut werden müssen.

10.11.2015

Im Skandal um die per Software geschönten Stickoxid-Werte muss VW bis spätestens 30. November dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) auch einen Lösungsvorschlag für die manipulierten 1,2-Liter-Motoren präsentiert haben. Das sagte ein Sprecher der Behörde am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

10.11.2015
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