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Volkswagen VW entwirft Stadtverkehr der Zukunft
Wolfsburg Volkswagen VW entwirft Stadtverkehr der Zukunft
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00:10 06.03.2018
VW-Konzernchef Matthias Müller: Die Mobilität in den Städten war Thema beim Konzernabend in Genf. Quelle: Archiv
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Genf

Elektro-Mobilität, autonomes Fahren, digitale Vernetzung aller Verkehrsteilnehmer und neue Mobilitätsdienste sind für den Volkswagen-Konzern wichtige Hebel, um die Mobilität in den Städten effizienter, sauberer und lebenswerter gestalten zu können. In diese Zukunftstechnologien investiert der Konzern bis 2022 mehr als 34 Milliarden Euro. „Wir wollen die urbane Mobilität neu definieren und stellen dafür den Mensch mit seinen Bedürfnissen konsequent in den Mittelpunkt, und nicht primär die Technik“, sagte VW-Konzernchef Matthias Müller auf der traditionellen Group Media Night am Vorabend des Genfer Autosalons.

„Wir müssen Mobilität neu denken“

„Die Zukunft der Mobilität findet zuallererst in den Städten und Metropolen statt. Hier sind die Probleme am drängendsten. Aber hier sind auch die Notwendigkeit und das Potenzial zur Veränderung am größten“, sagte Müller. „Wenn wir die Freiheit individueller Mobilität erhalten wollen, dann müssen wir uns von vielem verabschieden, was wir heute mit dem Autofahren verbinden. Wir müssen Mobilität neu denken und neu definieren. Und dafür werden wir unsere Anstrengungen noch deutlich verstärken.“

Die Metropolen dieser Welt unterscheiden sich grundlegend. Um möglichst maßgeschneiderte Lösungen für die individuelle Mobilität der Zukunft entwickeln zu können, beschäftigen sich in der VW-Konzernforschung rund 200 Experten aus allen Bereichen und Marken mit den wichtigsten Trends und Szenarien. Die sogenannten „Future Heads“ blicken dabei in die Zukunft der individuellen Mobilität – ins Jahr 2030 und weit darüber hinaus.

„CarLa“, der mobile Laderoboter

Gemeinsam mit dem Automatisierungsspezialisten Kuka präsentierte Volkswagen in Genf mit „CarLa“ den ersten mobilen Laderoboter für E-Autos. Solche vollautomatischen Service-Roboter werden im öffentlichen Raum und auch zu Hause einen wesentlichen Beitrag leisten, um die Akzeptanz der E-Mobilität zu erhöhen. „CarLa“ lädt das Fahrzeug selbstständig- und zwar nachdem es sich idealerweise autonom eingeparkt hat.

Beide Unternehmen planen, die Forschungskooperation in Richtung Pilotfertigung auszubauen. „Nur, wenn die Menschen ihr Fahrzeug sicher, schnell und komfortabel laden können, dann werden sie diese Technologie auch akzeptieren. Ich bin sicher, Service-Robotern wie ,CarLa’ gehört die Zukunft“, so Müller.

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