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VW Aktuell VW-Werk: 130 Umbaumaßnahmen während der Osterzeit

Fertigung wird produktiver VW-Werk: 130 Umbaumaßnahmen während der Osterzeit

Volkswagen nutzt die Osterzeit für rund 130 Umbau- und Instandhaltungsmaßnahmen im Stammwerk Wolfsburg. Damit sollen Fertigungsabläufe effizienter und ressourcenschonender werden.

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Kettenwechsel: Die neue Transportkette in der Halle 54 ist mehr als 400 Meter lang. Sie vermeidet enge Radien und damit verbundene Verschleißkräfte.

Wolfsburg. „Bei allen Projekten stehen die Erhöhung von Produktivität und Innovation sowie die Instandhaltung von Anlagen im Vordergrund. Außerdem wird die Ergonomie weiter verbessert“, erklärte das Unternehmen.

Zu den Maßnahmen zählt beispielsweise in Halle 54 ein Wechsel der Transportkette, mit der Karossen unter dem Hallendach bewegt werden.Die veränderte Streckenführung der Kette vermeidet enge Radien und damit verbundene Verschleißkräfte. Die mehr als 400 Meter lange Transportkette erreicht eine Lebensdauer von rund 20 Jahren.

Außerdem gehen gleich mehrere neue Roboter in Betrieb. In Halle 54 montieren sie mit ihren speziellen Schraubvorrichtungen künftig Unterbodenverkleidung, Frontend und Starterbatterie vollautomatisch am Fahrzeug. Damit verbessern die Roboter die Arbeitsplatz-Ergonomie und erhöhen die Produktivität. Im vergangenen Jahr wurden dafür bereits die Montagelinien 2 und 3 um je acht Takte verlängert.

Werkleiter Stefan Loth sagt: „Wir nutzen die Osterzeit für nahezu 130 Maßnahmen, damit die Fertigung in unserem Werk noch effizienter und ergonomischer wird und gleichzeitig Ressourcen schont. Die Umbauten und Instandhaltungen erfordern eine präzise Abstimmung. Die Planer, Bauverantwortlichen sowie Fach- und Fertigungsbereiche arbeiten hierfür engagiert und kompetent zusammen, dafür gilt allen mein Dank.“

Betriebsrat Jürgen Hildebrandt erklärte: „Rund um die Osterfeiertage ist es im VW-Werk etwas ruhiger, weil etliche Kolleginnen und Kollegen im wohlverdienten Urlaub sind. Wir nutzen diese Zeit für nötige Umbaumaßnahmen. Das kann man an vielen Stellen im Werk sehen. An einigen Orten geht es aber nicht ganz ohne Behinderungen. Um sie so gering wie möglich zu halten, ist es aber sinnvoll, diese Arbeiten gerade jetzt in Angriff zu nehmen.“

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