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Volkswagen VW-Verkäufe in den USA brechen um ein Viertel ein
Wolfsburg Volkswagen VW-Verkäufe in den USA brechen um ein Viertel ein
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17:24 01.12.2015
VW-Verkäufe in den USA brechen um ein Viertel ein. Quelle: dpa

In den beiden Monaten zuvor hatte VW noch jeweils ein Mini-Plus erzielt, allerdings gab es da auch jeweils einen Verkaufstag mehr als ein Jahr zuvor. Im November waren es zwei Tage weniger. 

Marktforscher hatten im November von einer Rabattoffensive in den USA berichtet - doch auch das verhalf VW nicht zu einem erneuten Verkaufsplus. Besonders bei den Modellen Passat und Jetta lief es schlecht. Die VW-Tochter Audi legte dagegen beim Absatz im November um 0,4 Prozent auf 16 700 Autos leicht zu, obwohl die Ingolstädter ebenfalls vom Skandal um geschönte Abgaswerte betroffen sind. In den Vormonaten waren die Verkäufe aber deutlich stärker gewachsen. VW hatte Mitte September eingeräumt, mit einer Software Abgastests von Dieselfahrzeugen manipuliert zu haben und den Verkauf einiger Modelle gestoppt.

Volkswagen hat die deutschen Behörden mit seinen Umbauplänen für Millionen manipulierte Dieselautos vorerst zufriedengestellt. „Unser Eindruck der Umrüstungskonzepte ist positiv“, ließ Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) heute mitteilen.

30.11.2015

Audi-Chef Rupert Stadler soll den Audi-Aufsichtsrat am Donnerstag über mögliche eigenen Manipulationen an Drei-Liter-Diesel-Motoren aufklären. Stadler, der auch zum VW-Konzernvorstand gehört, soll erklären, warum Audi erst den Einsatz von Software, die in den USA als illegal gilt, dementierte, dann aber doch einräumen musste. Der VW-Aufsichtsrat tagt am Mittwoch, 9. Dezember.

29.11.2015

Die rund 120.000 Mitarbeiter im Haustarifvertrag von Volkswagen müssen als Folge des Abgas-Skandals wohl auf eine ansonsten üppige Bonuszahlung für das laufende Jahr verzichten. „Zehn Prozent von null ist null“, sagte VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh am Freitag in Wolfsburg.

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