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Volkswagen VW-Töchter: Gewerkschaft fordert fünf Prozent mehr Geld
Wolfsburg Volkswagen VW-Töchter: Gewerkschaft fordert fünf Prozent mehr Geld
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18:09 15.03.2016
Fünf Prozent mehr Geld - das fordert die IG Metall auch bei den VW-Töchtern Autostadt, Autovision und Wolfsburg AG sowie bei der Sitech. Quelle: Archiv

Das haben die jeweiligen Tarifkommissionen beschlossen, wie die Gewerkschaft am Dienstag in einem Flugblatt an die Beschäftigten erklärte.

Die Forderung bei den Volkswagen-Töchtern orientiert sich damit am VW-Haustarif und am IG-Metall-Flächentarif. „Es gibt keinen Grund, warum wir weniger fordern sollten als die Kolleginnen und Kollegen der Metall- und Elektroindustrie“, sagte Gewerkschaftssekretär Thilo Reusch zu den Verhandlungen bei den VW-Töchtern. Gerade jetzt müsse der wirtschaftliche Kurs mit einer Erhöhung der Kaufkraft stabilisiert werden.

Für Volkswagen und die Töchter werde 2016 sicher kein einfaches Jahr, räumte Reusch vor dem Hintergrund der Abgas-Affäre ein. „Die Probleme bei Volkswagen sind jedoch hausgemacht und nicht von den Beschäftigten verursacht worden. Im Gegenteil: Auch alle Beschäftigten der VW-Töchter haben dazu beigetragen, dass VW über viele Jahre so erfolgreich sein und hohe Profite einfahren konnte“, betonte Reusch.

Bei Volkswagen findet die erste Verhandlung über den Haustarif am 26. April statt. Danach starten die VW-Töchter mit den Tarifverhandlungen für den Sitzhersteller Sitech, für die Stammbelegschaft der Autovision sowie für die Tarifgemeinschaft aus Autostadt, Autovision, Autovision-Zeitarbeit und der Wolfsburg AG.

Volkswagen hat mit seinem Leasing- und Finanzierungsgeschäft im vergangenen Jahr trotz des Abgas-Skandals deutlich mehr verdient, muss beim Sparen nun aber einen Gang hoch schalten. 2016 und 2017 will die VW Financial Services AG (VWFS) 300 Millionen Euro an Kosten einsparen - 100 Millionen waren es bereits 2015.

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