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VW-Sparpaket vor dem Praxis-Härtetest

Geschäftsbilanz VW-Sparpaket vor dem Praxis-Härtetest

Volkswagens Sparpakt steht vor der nächsten Bewährungsprobe. Wenn der Konzern an diesem Dienstag (14. März) seine Geschäftszahlenfür 2016 im Detail erläutert, dürfte die Lage bei der ertragsschwachen Marke VW in den Mittelpunkt rücken.

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Produktion in Wolfsburg: Wenn der Konzern am 14. März seine Geschäftszahlen zum abgelaufenen Jahr im Detail erläutert, dürfte die Lage bei der Marke VW in den Mittelpunkt rücken.

Quelle: Julian Stratenschulte

Wolfsburg. Die Großwetterlage in Wolfsburg bleibt durchwachsen. Auch 2016 sind wieder viele Milliarden für die Bewältigung der Abgas-Affäre vor allem in den USA draufgegangen. Jedoch bewahrte das gute Abschneiden in China das Unternehmen vor Schlimmerem. Der Umsatz stieg insgesamt um 2 Prozent auf gut 217 Milliarden Euro, unter dem Strich kehrte VW mit 5,1 Milliarden Euro Gewinn in die schwarzen Zahlen zurück.

Aber dies zeigt nur das Gesamtbild, in dem verkaufsstarke Töchter wie Audi, Porsche oder Skoda enthalten sind. Bei den Autos mit dem VW-Emblem gibt es weiter etliche Fragezeichen. Zuletzt sorgte ein Streit um den „Zukunftspakt“ der Kernmarke VW-Pkw zwischen deren Chef Herbert Diess und Betriebsratschef Bernd Osterloh fast für einen Eklat.

Mitarbeiter bauen am 09.03.2017 eine Tür und einen Rückspiegel an einen VW Golf 7 im Volkswagen Werk in Wolfsburg (Niedersachsen). Volkswagens Sparpakt für die gewinnschwache Kernmarke steht vor der nächsten Bewährungsprobe. Wenn der Konzern am 14. März seine Geschäftszahlen zum abgelaufenen Jahr im Detail erläutert, dürfte die Lage bei der ertragsschwachen VW-Stammmarke in den Mittelpunkt rücken.

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Der Test in der Praxis steht noch aus: Nun muss sich erweisen, ob die 3,7 Milliarden Euro, die das Reformprojekt an jährlicher Ersparnis bringen soll, auch wirklich eingefahren werden können. Analysten rechnen nicht damit, dass sich die Gewinnspanne der Marke VW von 1,6 Prozent nach neun Monaten im letzten Jahresviertel 2016 deutlich gesteigert hat. Diess ließ zuletzt aber schon durchblicken, dass sie sich auch nicht wesentlich verschlechtert habe.

Nach außen geben sich die Manager zuversichtlich, dass der Sparkurs in den Werkshallen unter anderem durch die Streichung von tausenden Stellen greift. Der Streit um die Zahl der Leiharbeiter, die VW verlassen müssen, zeigte aber, dass es nicht ohne Schwierigkeiten abgeht.

Nach der Einführung der neuen Managervergütung, die Gehaltsexzesse eindämmen soll, werden Zahlen zum Vorstandsverdienst 2016 genannt. Kürzlich hatte sich auch die Frage ergeben, ob die im Gegenzug für härtere Bonus-Anforderungen erhöhten Grundgehälter nicht automatisch höhere Betriebsrenten für Manager nach sich ziehen. VW will daher einen geringeren Teil des Grundgehalts in den Rententopf einzahlen.

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