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Volkswagen VW: Neue Software-Probleme ohne größere Auswirkungen
Wolfsburg Volkswagen VW: Neue Software-Probleme ohne größere Auswirkungen
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12:19 26.11.2015
Nach dem Abgas-Skandal plagen VW nun auch Probleme mit einer anderen Software. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
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Betroffen seien alle neueren Modelle mit Verbrennungsmotoren, die im Konzern ab der 22. Kalenderwoche gebaut wurden. Unter bestimmten Umständen funktioniert dabei die sogenannte Rekuperation nicht - das Aufladen der Batterie durch die beim Rollen gewonnene Energie. Sie entlastet die Lichtmaschine, deren Einsatz die Motorleistung reduziert. 

„Das Thema ist allerdings nicht kundenrelevant“, erklärte der Sprecher. Erst in sechs bis sieben Jahren, wenn die Batterie der Neuwagen schwächeln sollte und bei eingeschalteter Zündung extern per Ladekabel aufgeladen werden muss, würde sich das Problem durch den Software-Fehler zeigen. Allerdings nur bei der einen Fahrt bis zum erneuten Aus- und Einschalten der Zündung. Nach VW-Angaben soll im Gespräch mit dem Kraftfahrt-Bundesamt geklärt werden, ob die Software im Rahmen einer normalen Pkw-Inspektion ausgetauscht werden kann.

dpa

Im Zuge der Aufarbeitung des weltweiten Abgas-Skandals bei Volkswagen sind bislang acht Mitarbeiter des Unternehmens beurlaubt worden. Dies sagte ein Konzernsprecher am Mittwoch in Wolfsburg. Details zu den Personen oder gar ihre Namen wollte er „aus Rücksicht und zum Schutz der Betroffenen“ aber nicht nennen.

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In der Abgas-Krise hat das Kraftfahrt-Bundesamt die Vorschläge von Volkswagen zur Überarbeitung der ersten manipulierten Dieselmotoren genehmigt. Damit können beim 1,6-Liter-Antrieb eine Veränderung am Luftgitter und ein Software-Update eingesetzt werden, um die gültigen Emissionsnormen zu erreichen.

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Endlich mal eine gute Nachricht: Bei den Rückrufen von Dieselfahrzeugen im Abgas-Skandal muss VW doch keine großen Umrüstungen vornehmen. Für mehr als 90 Prozent der betroffenen Autos in Europa seien inzwischen Lösungen bestätigt, sagte VW-Chef Matthias Müller.

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