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Volkswagen VW-Mitarbeiterin erhält Bundesverdienstkreuz
Wolfsburg Volkswagen VW-Mitarbeiterin erhält Bundesverdienstkreuz
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15:20 04.12.2018
Große Ehre: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnete VW-Mitarbeiterin Ines Doberanzke-Milnikel mit dem Bundesverdienstkreuz aus. Quelle: dpa
Wolfsburg

Für ihren Beitrag zu einer lebendigen Erinnerungskultur ist VW-Mitarbeiterin Ines Doberanzke-Milnikel am Dienstag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Die 47-Jährige engagiere sich dafür, dass die Auszubildenden bei Volkswagen einen besseren Zugang zur Geschichte des Nationalsozialismus fänden, begründete ein Sprecher des Bundespräsidialamtes die Auswahl.

Die VW-Mitarbeiterin hatte den IJBS-Förderverein ins Leben gerufen

Doberanzke-Milnikel koordiniert im Volkswagen-Konzern internationale Austausch- und Begegnungsprogramme sowie die Gedenkstättenarbeit in Auschwitz mit Auszubildenden und Führungskräften. Die gebürtige Magdeburgerin hatte den Förderverein für die Internationale Jugendbegegnungsstätte Oświęcim/Auschwitz (IJBS) 2013 ins Leben gerufen, um Jugendgruppen aus Deutschland, Polen und Osteuropa unter anderem bei Fahrten zur KZ-Gedenkstätte Auschwitz zu unterstützten.

In der Würdigung des Bundespräsidialamtes heißt es abschließend: „So steht ihre Arbeit für zweierlei: für persönliches Engagement und die gesellschaftliche Verantwortung deutscher Unternehmen.“

„Ich bin heute sehr glücklich“

Ines Doberanzke-Milnikel sagte nach der Ordenszeremonie: „Ich bin heute sehr glücklich. Ich nehme die Ehrung stellvertretend für alle Auszubildenden sowie meine Kolleginnen und Kollegen an, die sich für die Gedenkstättenarbeit und internationale Begegnungen sowie für Respekt, Toleranz und Weltoffenheit engagieren – im Volkswagen-Konzern, im Internationalen Auschwitz Komitee sowie in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte.“

Die Verleihung des Verdienstordens am Bande stand am Tag des Ehrenamts unter dem Motto „Zukunft braucht Erinnerung“. Bundespräsident Steinmeier würdigte das herausragende Engagement von 14 Frauen und 14 Männern für die Gedenk- und Erinnerungskultur in Deutschland. Die Geehrten setzen sich für das Gedenken an Unrecht und Diktatur sowie für die Erinnerung an die deutsche Freiheits- und Demokratiegeschichte ein. Sie kommen aus allen Bundesländern, sowie aus Frankreich und der Tschechischen Republik.

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