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Volkswagen VW-Manager klagt gegen Kündigung und fordert Bonus
Wolfsburg Volkswagen VW-Manager klagt gegen Kündigung und fordert Bonus
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15:51 20.08.2018
Abgas-Skandal: VW-Manager Oliver S. wurde in den USA zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt – er klagt gegen seine Kündigung. Quelle: dpa
Braunschweig/Wolfsburg

Der in den USA verurteilte frühere VW-Manager Oliver S. wehrt sich weiter gegen seine Kündigung durch den Wolfsburger Autobauer. Der 49-Jährige fordert von VW außerdem eine Bonuszahlung von 114.700 Euro für das Jahr 2017 und einen Schadensersatz in Höhe von 333.000 Euro, die er wegen seiner Rolle im Abgas-Skandal in den Vereinigten Staaten als Geldstrafe zahlen musste. Das Verfahren am Arbeitsgericht Braunschweig werde auf Wunsch des Klägers „unter Hinweis auf bislang erfolglose Vergleichsverhandlungen“ am 10. September mit einem Gütetermin (13 Uhr) fortgesetzt, wie das Gericht am Montag mitteilte.

Klage gegen vier fristlose und ordentliche Kündigungen

Oliver S. war im Dezember 2017 wegen Verschwörung zum Betrug und Verstoßes gegen Umweltgesetze von einem US-Gericht zur höchstmöglichen Strafe von sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er hatte sich nach einem Deal mit der US-Staatsanwaltschaft schuldig bekannt. Zwei Wochen nach dem Urteil trennte sich VW von dem Manager. Die Klage des 49-Jährigen richtet sich mittlerweile gegen fristlose Kündigungen durch Volkswagen vom 19. Dezember 2017 und 8. Januar 2018, die hilfsweise ordentlich zum 30. September und 31. Dezember 2018 ausgesprochen wurden.

Ein im Februar anberaumter Gütetermin am Arbeitsgericht Braunschweig war aufgehoben worden. Beide Parteien wollten Gespräche über die Möglichkeiten einer Verständigung führen – eine Einigung war bislang aber nicht möglich.

Von Florian Heintz

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