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Volkswagen VW-Manager Schmidt bekennt sich vor US-Richter schuldig
Wolfsburg Volkswagen VW-Manager Schmidt bekennt sich vor US-Richter schuldig
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16:48 04.08.2017
Schuldbekenntnis vor US-Richter: Der langjährige VW-Manager Oliver Schmidt legte am Freitag ein Geständnis ab. Quelle: Archiv
Wolfsburg/Detroit

Durch das Schuldbekenntnis reduziert sich das potenzielle Strafmaß erheblich. Von ursprünglich elf Anklagepunkten wurden neun fallengelassen. Das Urteil soll am 6. Dezember fallen.

Dafür gibt Schmidt, der laut Anklage von Februar 2012 bis März 2015 in leitender VW-Funktion mit Umweltfragen in den USA betraut war, die Chance auf, sich bei einem Prozess verteidigen und einen Freispruch erstreiten zu können. Dem 48-Jährigen drohen nun bis zu sieben Jahre Haft und Geldstrafen von insgesamt bis zu 500 000 Dollar. Zuvor hätte sich die potenzielle Haftstrafe bei einem Schuldspruch in allen Anklagepunkten im Extremfall auf 169 Jahre summiert.

Das FBI hatte Schmidt im Januar in Miami festgenommen. Der langjährige VW-Angestellte hatte eine Mittäterschaft am Abgas-Skandal bislang abgestritten. Schmidt ist einer von acht amtierenden und früheren Mitarbeitern des Konzerns, gegen die US-Strafanzeigen gestellt wurden. Bis auf einen Ingenieur, der frühzeitig als Kronzeuge aussagte, werden die anderen Beschuldigten in Deutschland vermutet, von wo ihnen vorerst keine Ausweisung drohen dürfte.

Volkswagen hatte im September 2015 nach Vorwürfen der US-Umweltbehörden eingeräumt, mit einer speziellen Software in großem Stil bei Abgastests getrickst zu haben. Nachdem die rechtlichen Konsequenzen auf Konzernebene durch mehrere milliardenschwere Vergleiche mit Klägern in den USA weitgehend abgeschlossen sind, versuchen die US-Behörden nun mit Hochdruck, die verantwortlichen Führungskräfte strafrechtlich zu belangen.

dpa

Der VW-Rivale Toyota hat bei den Verkäufen zugelegt und auch wieder deutlich mehr verdient. im Frühjahr konnte der Hersteller einen Gewinn von 613 Milliarden Yen (4,7 Mrd Euro) verbuchen - 11 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Außerdem kündigte Toyota eine weitreichende Kooperation mit Mazda an.

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Der VW-Konzern will einschließlich der im Abgas-Skandal angeordneten Rückrufe rund vier Millionen Diesel-Autos in Deutschland per Software-Update nachrüsten. Außerdem wollen die Marken des Konzerns Umstiegsprämien anbieten, die die Fahrer älterer Diesel motivieren sollen, auf umweltfreundlichere Fahrzeuge umzusteigen.

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