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Bundestagswahl VW-Konzernchef Müller: Erfolg der AfD ist „schockierend“

Klare Worte von VW-Konzernchef Matthias Müller nach der Bundestagswahl: Die AfD sei eine rechtsextreme und ausländerfeindliche Partei. Deren Erfolg ist aus Müllers Sicht „schockierend“. Der Manager sieht die Demokratie in Deutschland auf eine Probe gestellt.

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VW-Konzernchef Matthias Müller: Der Manager warnt vor der AfD.

Quelle: Rainer Jensen

Wolfsburg. VW-Konzernchef Matthias Müller hat den Erfolg der AfD bei der Bundestagswahl mit scharfen Worten kritisiert. „Das zweistellige Ergebnis für eine solche Protestpartei ist aus meiner Sicht schockierend. Es wird unser Land verändern und die demokratische Stabilität auf die Probe stellen“, sagte Müller am Montag in einer Stellungnahme.

Das Wahlergebnis markiert aus Sicht des VW-Konzernchefs „einen historischen Einschnitt“. „Die alten Volksparteien verlieren dramatisch. Gleichzeitig wird die rechtsextreme und ausländerfeindliche AfD drittstärkste politische Kraft im Bundestag.“ Deutschland sei in den vergangenen Jahrzehnten politisch und wirtschaftlich erfolgreich gewesen, weil es ein weltoffenes, tolerantes und international orientiertes Land sei. „Dafür gilt es weiter zu kämpfen. Für Deutschlands größtes Industrieunternehmen sage ich: In der globalisierten Wirtschaftswelt führen nationaler Egoismus und Protektionismus in die Sackgasse – und am Ende zum Verlust von Arbeitsplätzen“, betonte Müller.

Deutschland habe aufgrund seiner Geschichte eine besondere Verantwortung für Demokratie, Freiheit, Toleranz und Völkerverständigung. Müller: „Wir im Volkswagen-Konzern stehen zu diesen Werten der europäischen und westlichen Zivilisation. Seit der Bundestagswahl mehr denn je.“

Von der Redaktion

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