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VW Aktuell VW-Konzern startet neues Mitarbeiter-Portal

together.net VW-Konzern startet neues Mitarbeiter-Portal

Volkswagen hat in dieser Woche ein neues zentrales Mitarbeiter-Portal für den Konzern gestartet. Die interne Kommunikationsplattform together.net soll die Beschäftigten tagesaktuell über Neuigkeiten aus dem Unternehmen informieren. Die Webseite ist allerdings öffentlich und damit für jeden aufrufbar.

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Neue Wege der Kommunikation: VW-Konzernchef Matthias Müller kündigte das neue Mitarbeiter-Portal an.
 

Quelle: Urban Zintel

Wolfsburg.  VW-Konzernchef Matthias Müller kündigte das neue Mitarbeiter-Portal am Mittwoch bei einer Diskussionsveranstaltung mit 300 VW-Beschäftigten in Wolfsburg an. „Ich weiß, dass Sie, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die besten Botschafter von und für Volkswagen sind. Wir wollen Sie dabei noch besser unterstützen“, sagte Müller zum Start von together.net. „Eine neue Kultur braucht neue Wege der Kommunikation. Das gehen wir an.“ Weitere Medien wie eine News-App für Mitarbeiter und ein Magazin zu automobilen Schwerpunktthemen seien zum Ende des Jahres geplant.

Mit der Informations-Offensive will Volkswagen auch der Verunsicherung in der Belegschaft begegnen, die sich seit zwei Jahren immer neuen Schlagzeilen und Spekulationen über den Diesel-Skandal und zuletzt die Kartell-Vorwürfe in der Autoindustrie ausgesetzt sieht. „Ich kann mir gut vorstellen, wie belastend es für Sie sein muss, wenn plötzlich alles in Frage gestellt und vieles verzerrt wird“, sagte Müller. Selbst er, gestand der VW-Boss, habe sich schon einmal von seiner 86-jährigen Mutter die Frage stellen lassen müssen: „In was für einem Unternehmen arbeitest du denn da eigentlich?“

Um für Fragen dieser Art gewappnet zu sein, hat VW in dieser Woche einen Flyer zum Thema „Diesel“ in der Belegschaft verteilt. In dem „Fakten-Check“ heißt es etwa: „Unsere Luft ist heute viel sauberer als früher.“ Demnach sei der Ausstoß von Stickoxiden im Straßenverkehr seit 1990 um 70 Prozent gesunken, obwohl sich das Verkehrsaufkommen verdoppelt habe. Und weiter; „Das Auto zum Sündenbock zu machen, greift zu kurz.“ Denn allein an Silvester würden rund 4000 Tonnen Feinstaub in die Luft geblasen – laut VW etwa 15 Prozent der jährlich im Straßenverkehr abgegebenen Feinstaubmenge.

Die Image-Kampagne für den Diesel ist laut Müller geplant „als Auftakt für weitere Informationen über die internen Medien in den kommenden Wochen und Monaten“.

Von Florian Heintz

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