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Volkswagen VW-Kernmarke legt weiter zu
Wolfsburg Volkswagen VW-Kernmarke legt weiter zu
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22:01 27.04.2018
Es geht weiter aufwärts: Im ersten Quartal lieferte die Marke VW weltweit so viele Autos wie noch nie aus. Quelle: Sebastian Bisch
Wolfsburg

Im besten ersten Quartal ihrer Geschichte lieferte die Marke mit dem VW-Logo mehr als 1,5 Millionen Fahrzeuge aus – ein Plus von 5,9 Prozent. Im Gesamtjahr sollen Auslieferungen, Umsatz und operatives Ergebnis weiter wachsen.

„Unser langfristiges Ziel steht: Wir wollen Volkswagen fit für die Zukunft der Mobilität machen“, sagte Markenchef Herbert Diess, der Mitte April außerdem das Amt des Konzernchefs von seinem Vorgänger Matthias Müller übernahm. „Auf diesem Weg kommen wir gut und planmäßig voran“, betonte er.

Steigerung in allen Weltregionen

In den ersten drei Monaten des Jahres steigerte VW die Auslieferungen in allen Weltregionen – in Brasilien stieg der Absatz um 4 Prozent, in China um 8,6 Prozent und in den USA um 10 Prozent. Auch in Deutschland, wo der Verkauf wegen der Abgasaffäre mit Millionen manipulierter Autos mit Dieselmotoren lange Zeit rückläufig war, ging es im ersten Quartal wieder bergauf: die Auslieferungen stiegen um 7,3 Prozent.

Davon profitierten auch Umsatz und operatives Ergebnis: die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,9 Prozent auf 20,1 Milliarden Euro, operativ verdiente VW 879 Millionen Euro und damit 1,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Trotz der Kosten für die Modelloffensive lag die operative Rendite – also der Anteil des Betriebsergebnisses am Umsatz – bei 4,4 (Vorjahr: 4,6) Prozent. Im Gesamtjahr soll diese Marke zwischen 4 und 5 Prozent liegen.

Fixkosten blieben stabil

Die Fixkosten blieben trotz neuer Modelle weitgehend stabil, dämpfend aufs Ergebnis wirkten sich allerdings die Kosten für die geplante Elektro-Offensive aus. Ab 2020 startet VW die vollelektrische ID-Modellfamilie, ebenfalls bis 2020 soll die komplette Modellpalette erneuert und teils ausgebaut werden. Noch in diesem Jahr sind vier SUVs für den chinesischen Markt geplant, den wichtigsten Einzelmarkt der Marke.

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