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Volkswagen VW-Gas-Pipeline: Unternehmen startet Bodenuntersuchungen
Wolfsburg Volkswagen VW-Gas-Pipeline: Unternehmen startet Bodenuntersuchungen
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00:21 08.02.2019
Zuversichtlich: Gasunie-Sprecher Philipp von Bergmann-Korn (l.) und Projektleiter Alexander Maus überwachen die Bohrungen in Illkerbruch. Quelle: Boris Baschin
Fallersleben

Volkswagen will umweltfreundlicher werden. Der Konzern setzt nicht nur auf Elektro-Antriebe, sondern auch auf saubere Kraftwerke: Am Weyhäuser Weg laufen gerade Bodenuntersuchungen für den Bau einer neuen Erdgas-Pipeline. Ab 2021 sollen die beiden VW-Kraftwerke mit Gas statt mit Steinkohle Energie erzeugen.

Mit dem Bau der 30 Kilometer langen Pipeline von Walle (bei Braunschweig) bis ins VW-Werk in Wolfsburg hat der Konzern das Unternehmen Gasunie beauftragt. „Wir untersuchen gerade den Boden im Naturschutzgebiet Illkerbruch (Düpenwiesen)“, berichtet Projektmanager Alexander Maus. Denn: Wegen rechtlicher Bestimmungen müsse man dort die Pipeline deutlich tiefer verlegen als in Nicht-Naturschutzgebieten. „ Normalerweise verlegen wir die neue Pipeline parallel zur alten Gashochdruckleitung von 1967 – in etwa einem Meter Tiefe“, erklärt er. Das sei im Naturschutzgebiet nicht möglich: „Hier verläuft die Leitung 20 bis 30 Meter unter der Oberfläche.“

Quer durch den Ilkerbruch laufen derzeit die Sondierungsarbeiten für die Bohrungen für eine neue 30 Kilometer lange Gaspipeline zwischen Walle bei Braunschweig und den Wolfsburger VW-Kraftwerken.

Dafür sei es notwendig, den Boden genau zu untersuchen: „Wir nehmen Proben in einer Tiefe bis zu 35 Meter und analysieren Dichte und Körnung des Bodens“, erläutert Maus. Außerdem untersuche man den Grundwasserspiegel. Wenn man alle Werte habe, könne man konkret planen.

Er rechnet damit, im August 2020 die Baugenehmigung zu haben und mit dem Bau von Walle nach Wolfsburg starten zu können. In Betrieb gehen soll die neue Pipeline im Oktober 2021. Dann würden das VW-Kraftwerk West und das alte Kraftwerk am Mittellandkanal mit Erdgas statt mit Steinkohle betrieben. Volkswagen rechnet mit einer Einsparung von 1,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Das Hannoveraner Unternehmen Gasunie rechnet mit Baukosten von einem „zweistelligen Millionenbetrag“, sagt Sprecher Philipp von Bergmann-Korn.

Die neue Gas-Pipeline ins VW-Werk

Volkswagen will seine beiden Kraftwerke künftig mit Erdgas statt mit Steinkohle betreiben. Dafür baut das Hannoveraner Unternehmen Gasunie eine 30 Kilometer lange neue Pipeline von seiner Gasunie-Station in Walle (bei Braunschweig) durch den Landkreis Gifhorn und das Naturschutzgebiet Illkerbruch ins Volkswagenwerk. Der Leitungsdurchmesser beträgt 40 Zentimeter.

Den Großteil der Leitung baut Gasunie direkt neben der vorhandenen Gasleitung aus dem Jahr 1967. Nur im Naturschutzgebiet Illkerbruch müssen die Leitungen tiefer verlegt werden – sie sollen 20 bis 30 Meter unter der Oberfläche entlangführen. Die Leitungen werden per Horizontbohrung verlegt – die Teilstücke werden zusammengesteckt und dann per Kran in die Erde geschoben. Jeweils 1000 Meter lang. Im Oktober 2021 will Gasunie mit dem Leitungsbau fertig sein.

Die Baumaßnahme soll einen zweistelligen Millionenbetrag kosten.

 

Von Carsten Bischof

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