Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Volkswagen VW-Chef Müller: Umtauschprämie für alte Diesel verlängern
Wolfsburg Volkswagen VW-Chef Müller: Umtauschprämie für alte Diesel verlängern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:15 10.11.2017
Umtauschprämie für alte Diesel verlängern: VW-Chef Matthias Müller. Quelle: Archiv
Anzeige
Wolfsburg

Es genüge nicht, nur die Privatkunden zum Umtausch ihrer Fahrzeuge zu bewegen, sagte Müller auf der Konferenz der Verkehrsminister von Bund und Ländern am Donnerstagabend. Zudem wolle Volkswagen sich dafür einsetzen, dass die Umtauschprämie für alte Diesel über den Jahreswechsel hinaus verlängert werde.

Volkswagen hatte nach dem Dieselgipfel bei der Bundesregierung angekündigt, Besitzern alter Dieselautos Preisnachlässe von bis zu 10 000 Euro gewähren. Das Angebot richtet sich an alle Fahrer eines beliebigen Diesel-Fahrzeugs der Abgasnormen Euro 1 bis Euro 4, die einen Euro-6-Neuwagen von VW oder der Ingolstädter Tochter Audi kaufen.

Müller regte außerdem an, die Mittel für den Mobilitätsfonds schnell verfügbar zu machen. Auch dieser Fonds ist ein Ergebnis des Dieselgipfels, er soll ein Volumen von einer Milliarde Euro haben und zur Unterstützung von Städten dienen, die mit zu hohen Stickoxidwerten in der Luft zu kämpfen haben. Nach bisherigem Stand sollen die deutschen Autobauer 250 Millionen Euro zu dem Fonds beitragen.

dpa

Die Marke Volkswagen hat im vergangenen Monat weltweit 550.900 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Das war der stärkste Oktober aller Zeiten. In Deutschland waren die Verkäufe allerdings weiter rückläufig.

09.11.2017

Frühere VW-Mitarbeiter aus der Forschung und Entwicklung wohnten einer Ausstellungseröffnung im Wolfsburger Automuseum bei. Hintergrund: An dem „Motoren-Kabinett“ hatten sie entscheidenden Anteil.

08.11.2017

Es wäre ein „Superdeal“ gewesen, sagt der Richter ironisch und weist Ansprüche eines Käufers auf ein neues Auto nach dem VW-Abgasskandal zurück. Der Mann hatte ein Software-Update abgelehnt und geht nun leer aus. Allein beim Landgericht in Dresden sind mehr als 100 Verfahren wegen des Abgasskandals anhängig.

08.11.2017
Anzeige