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Volkswagen VW-Chef Müller: Jeder muss gegen Rassismus aufstehen!
Wolfsburg Volkswagen VW-Chef Müller: Jeder muss gegen Rassismus aufstehen!
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15:44 13.03.2017
Volkswagen zeigt Rassismus die „Rote Karte“: Mitarbeiter des Konzerns engagieren sich weltweit im Rahmen einer Mitarbeiteraktion gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Quelle: Volkswagen
Wolfsburg

Volkswagen unterstützt die Initiative der Vereinten Nationen in diesem Jahr erstmals mit einer Spende und will zugleich mit mehreren Aktionen ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit setzen. Müller äußerte sich besorgt angesichts zunehmender nationalistischer und fremdenfeindlicher Tendenzen. „Wer allzu lange schweigt, darf sich nicht wundern, wenn Dinge ins Rutschen geraten, die gestern noch festgefügt schienen“, begründet Müller das Engagement des Konzerns.

Er betonte zugleich die Bedeutung von Interkulturalität und Internationalität für den VW-Konzern: „Unsere Vielfalt ist Teil der DNA von Volkswagen. Die Zusammenarbeit in interkulturellen und multiethnischen Teams rund um den Globus - ob am Band oder im Büro - basiert auf Respekt und Toleranz“, so Müller. Volkswagen dulde daher im Arbeitsalltag Rassismus so wenig wie andere Formen der Diskriminierung: „Es gibt klare Verhaltensregeln, und Verstöße werden geahndet - bis hin zur Kündigung!“

Mitarbeiter aller Marken, Tochterfirmen und weltweiten Standorte zeigen im Rahmen einer Foto-Aktion ihr Gesicht gegen Rassismus. Auch Konzernchef Müller ließ sich am Rande des Auto-Salons in Genf für die Aktion ablichten. Im Rahmen der Initiative unterstützt Müller außerdem das Projekt „Prominent gegen Rassismus“, das auch vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.

Auch eine Aktion in der VW-Arena beim VfL-Heimspiel gegen Darmstadt 98 am kommenden Samstag ist geplant. „Wir sind 100% gegen Rassismus und 100% für Menschenwürde“ wird auf den T-Shirts der Einlaufkinder prangen. Auch die Bannerwerbung im Stadion geht auf das Engagement ein.

htz

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