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Zukunftspakt VW: Betriebsvereinbarung für internen Arbeitsmarkt

Im Zukunftspakt wurde bei der Marke VW der Abbau von bis zu 23.000 Stellen in Deutschland vereinbart. Gleichzeitig sollen 9000 neue Jobs in Zukunftsfelder geschaffen werden. Eine neue Betriebsvereinbarung regelt jetzt, dass bei der Besetzung von Stellen Mitarbeiter aus dem Unternehmen bevorzugt werden.

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VW-Mitarbeiter: Eine neue Betriebsvereinbarung regelt den internen Arbeitsmarkt.

Quelle: Florian Heintz

Wolfsburg. Bei Volkswagen haben Unternehmen und Betriebsrat in dieser Woche eine Betriebsvereinbarung zum internen Arbeitsmarkt abgeschlossen. Damit soll der Wandel der Marke VW mit Personalabbau und gleichzeitigem Stellenaufbau in Zukunftsfeldern bewältigt werden. Die Betriebsvereinbarung schreibt fest, dass ab sofort bei jeder Stellenbesetzung interne Mitarbeiter bevorzugt berücksichtigt und bei Bedarf qualifiziert werden.

Der interne Arbeitsmarkt ist ein Ergebnis des Zukunftspaktes – neben den Effizienzmaßnahmen und dem sozialverträglichen Stellenabbau entlang der demografischen Kurve, der vor allem über Altersteilzeit läuft. Bereits seit April gibt es bei VW mit der internen Stellenbörse eine Online-Plattform, über die Mitarbeiter bereichs- und standortübergreifend Jobangebot finden und sich bewerben können. Später soll der interne Arbeitsmarkt auf andere Konzernmarken ausgeweitet werden.

„Der interne Arbeitsmarkt bietet uns neue Möglichkeiten, zusammen mit unseren Mitarbeitern den Umbau und die Effizienzmaßnahmen in betroffenen Fachbereichen professionell, strukturiert und für alle Beteiligten nachvollziehbar umzusetzen“, sagte VW-Personalleiter Martin Rosik in einem Informationsschreiben an die Belegschaft. Durch den internen Arbeitsmarkt könne das Unternehmen Mitarbeiter „aus Bereichen, die Personal abbauen werden, passgenau auf andere Arbeitsplätze vermitteln und offene Stellen in Zukunftsfeldern vorrangig mit eigenen Mitarbeitern besetzen“, so Rosik.

Der interne Arbeitsmarkt liefere als Teil des Zukunftspaktes „denjenigen die nötige Unterstützung, deren Aufgaben künftig entfallen“, betonte Betriebsratschef Bernd Osterloh. „Aber niemand wird hier vor vollendete Tatsachen gestellt. Wichtig ist: Die Angebote für eine neue Aufgabe müssen auch zum Kandidaten-Profil passen. Und es ist möglich, angebotene Stellen abzulehnen. Da wollte die Unternehmensseite ganz anders vorgehen. Dem haben wir einen Riegel vorgeschoben“, so Osterloh.

Von der Redaktion

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