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Neue Ausstellung VW-Azubis bauen Motorensockel für das Automuseum

Das VW-Automuseum freut sich über die Unterstützung von vier Auszubildenden. Das Team hat für rund 40 Motoren und Getriebe, die bald ausgestellt werden sollen, Standfüße und Sockel für ihre Präsentation individuell angefertigt. Rund 150 Arbeitsstunden haben die jungen Leute in dieses Projekt gesteckt.

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Neues Motorenkabinett: Großer Auftritt im Automuseum zur Vorstellung des Auszubildenden-Projektes.

Quelle: Roland Hermstein

Wolfsburg. Das VW-Automuseum in der Dieselstraße ist um eine Attraktion reicher: Es hat ein Motorenkabinett, das im Oktober eröffnet werden soll. Damit geht ein Traum von Museumsleiter Eberhard Kittler in Erfüllung: „Endlich können wir diese Schätze zeigen.“ Rund 40 Motoren und Getriebe von VW-Prototypen werden präsentiert. Die Sockel und Standfüße dafür bauten vier VW-Auszubildende.

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Rund 40 Motoren und Getriebe von VW-Prototypen werden in einer neuen Ausstellung im Automuseum präsentiert. Die Sockel und Standfüße dafür bauten vier VW-Auszubildende.

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Kittler ist „total begeistert“ von dem, was die angehenden Konstruktionsmechaniker Dennis Köther, Moritz Henniges, Pia Berkeczi und Ira Kagelmann seit März in 150 Arbeitsstunden geleistet haben. Viele Aggregate standen im Lager des Museums – darunter viele Prototypen von Modellen aus dem VW-Konzern, die nie in Serie gegangen sind. Sie nicht auszustellen, hätte Kittler bedauert.

Die Azubis arbeiteten mit viel Enthusiasmus und Liebe zum Detail

Möglich machen dies nun die VW-Azubis mit den Ausbildern Stephan Bareis und Nikolaos Nikolitsis. Die Idee entstand nach der Weihnachtsfeier, die die Auszubildenden im Automuseum feierten. Die Auszubildenden fertigten mit viel Enthusiasmus und Liebe zum Detail für jedes Aggregat einen individuellen Sockel an. „Die Arbeit hat Spaß gemacht“, sagt Pia Berkeczi. „Das war eine Aufgabe, die nicht alltäglich für uns war“, betont Moritz Henniges. Ihm gefiel dabei besonders, nicht nur gelerntes Wissen anzuwenden, sondern auch Neues zu lernen. Durch die vielen alten Motoren und Getriebe habe er die Aggregate kennengelernt, die Vorläufer waren für die heutigen Motoren. „Es war ein Ausflug in die Historie.“ Die schwierigste Herausforderung sei ein alter Skoda-Motor gewesen. „Die Anschraubpunkte zu finden, war nicht leicht“, berichtet der 22-Jährige. Weil deshalb ein bisschen mehr getüftelt werden musste, ist der Skoda-Motor auch sein Lieblingsstück.

Museumsleiter Kittler fiebert der Eröffnung des Motorenkabinetts entgegen. Vielleicht müssten danach einige Beschriftungen geändert werden, denn viele Aggregate sind so alt, dass kaum noch auszumachen sei, zu welchem Fahrzeug sie gehören. „Wir haben Wissenslücken und warten auf Hinweise.“

Von Sylvia Telge

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