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Volkswagen VW-Azubi konstruiert Ergonomie-Turm
Wolfsburg Volkswagen VW-Azubi konstruiert Ergonomie-Turm
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12:00 09.08.2018
Ergonomie transparenter machen: Die leitende Werkärztin Dr. Hannlore Zeugner (v.l.) , Dennis Senne aus dem Ergonomieteam des Gesundheitswesens, Betriebsrat Gerardo Scarpino und Auszubildende Kim Beuth bei der Übergabe des Ergonomie-Turms. Quelle: Volkswagen
Wolfsburg

Die junge Frau, die zur Industriemechanikerin ausgebildet wurde und später ein Studium zur Wirtschaftsingenieurin anstrebt, hat das Projekt vom ersten Bleistiftstrich auf dem Papier bis zur Übergabe an den Auftraggeber in Eigenregie durchgeführt.

Betreut wurde sie durch Ausbilder Marek Pederak aus der Projektwerkstatt im Metall Service Center. „Kim hat binnen sechs Wochen für ihre Abschlussprüfung den Prozess einmal komplett selbständig durchgeführt, von der Bestellung des Kunden über Kalkulation, Konstruktion bis hin zur Auslieferung“, so Pederak.

Ergonomie-Turm von Volkswagen: „Es ist ein nachhaltiges Projekt“

Dennis Senne aus dem Ergonomieteam erklärt: „Bei dem Turm geht es um das Begreifen ergonomisch günstiger und ungünstiger Bedingungen für den Bewegungsapparat. An ihm können verschiedene, schwierige Situationen dargestellt und nachempfunden werden.“ „Mit dem Ergonomie-Turm schaffen wir es, Ergonomie begreifbar zu machen und die Menschen für das Thema weiter zu sensibilisieren“, macht die Leitende Werkärztin am Standort Wolfsburg, Dr. Hannelore Zeugner, deutlich. „Es ist ein nachhaltiges Projekt, das von Kim Beuth bestens umgesetzt wurde.“

Auch Betriebsrat Gerardo Scarpino, Vorsitzender des Bildungsausschusses, ist begeistert: „Das wichtige Thema Ergonomie ist leider nur schwierig zu veranschaulichen. Aber mit dem Ergonomie-Turm haben wir jetzt ein großartiges Mittel, um problematische Situationen ganz praktisch zu zeigen und so die Kolleginnen und Kollegen für mögliche Lösungen zu sensibilisieren. Darüber hinaus zeigt das Projekt aber auch generell, wie wertvoll der Einsatz unserer Auszubildenden ist und wie sehr ihre Leistungen den Arbeitsalltag bereichern können, wenn sie richtig eingebunden werden.“

VW-Azubi konnte Ausbildungszeit um ein halbes Jahr verkürzt

Die Industriemechanikerin konnte übrigens ihre Ausbildungszeit um ein halbes Jahr verkürzen und hatte sichtlich Spaß an ihrer Arbeit: „Ich konnte mich zwar an ITEM-Zeichnungen aus Hannover orientieren, aber selbst konstruieren, selbst zeichnen und dann bauen, das macht wirklich sehr viel Freude“, sagt sie. Der Turm wird künftig vom Ergonomieteam vielfältig eingesetzt: Bei Präsentationen, Gesundheitstagen, bei Unterweisungen kann er ebenso genutzt werden wie für andere Fachbereiche oder direkt vor Ort an der Montagelinie.

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